Mit letztem Gruß

Wal „Timmy“ ist endlich in Freiheit geschwommen!

Ausland
02.05.2026 10:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am Samstagvormittag hat sich das Schicksal des Buckelwals „Timmy“ entschieden. Gegen 9 Uhr ist das Tier aus der Barge geschwommen und befindet sich nun im offenen Meer. Ob dabei nachgeholfen wurde oder „Timmy“ den Weg selbst fand, ist laut Berichten weiterhin unklar. Fest steht: Der Wal ist nicht mehr in dem als „Reisebett“ bezeichneten Transportbehälter.

Nachdem „Timmy“ die Barge verlassen hatte, tauchte er noch einmal kurz neben dem Schiff auf. Dabei soll er eine Fontäne ausgestoßen haben – ehe er schließlich abtauchte und zunächst verschwand.

Hier bläst Timmy auf seinem Weg in die Freiheit!
Hier bläst Timmy auf seinem Weg in die Freiheit!(Bild: APA-Images / dpa / Sebastian Peters, Krone KREATIV)

Gute Nachrichten nach der Freilassung
Kurz darauf folgten positive Signale: „Timmy“ schwimmt laut Angaben der Rettungsinitiative eigenständig in der Nordsee weiter – und offenbar auch in die richtige Richtung. Initiatorin Karin Walter-Mommert bestätigte das der Nachrichtenagentur AFP.

Experte: „Endlich ist er frei“
Auch der Wal-Experte Sergio Bambaren meldete sich in einem Facebook-Post zu Wort. „Endlich ist er frei“, schrieb er. „Timmy“ schwimme im offenen Meer, sehe gut aus und sei auf der Suche nach seiner Familie. Demnach werde er von zahlreichen Möwen begleitet.

Peilsender liefert Daten
Der Buckelwal ist weiterhin ortbar: „Timmy“ trägt einen Peilsender, über den die Initiatoren der Rettungsaktion seine Route verfolgen können.

Kapitän soll Freilassung angeordnet haben
Laut ersten Informationen der „Bild“ soll der Kapitän des Schleppers die Freilassung angeordnet haben. Demnach sei der Wal nicht an jener Stelle ins offene Meer entlassen worden, die ursprünglich von der Rettungsinitiative vorgesehen war.

Jubel an Bord
Die Erleichterung über die geglückte Freilassung war groß. „He is out, he is out!“, schrieb Tierärztin Dr. Jenna Wallace in einem Facebook-Post.

Der Sender NEWS5 dokumentiert die Freilassung des Wals live:

Schiff ändert Kurs
Der Schlepper „Fortuna B“ soll kurz nach der Freilassung seinen Kurs geändert haben und nun nach Backbord steuern. Auch die Geschwindigkeit habe sich erhöht: Laut „Vesselfinder“ war der Schleppverband zuletzt mit rund vier Knoten unterwegs.

Sichtkontakt zum Wal
Ganz verschwunden ist „Timmy“ nicht: Auf Drohnenaufnahmen ist der Wal weiterhin zu sehen. Er schwimmt an der Oberfläche und stößt regelmäßig Fontänen aus.

Am Samstag ging es dann plötzlich ganz schnell, nach wochenlangen Rettungsversuchen ist der ...
Am Samstag ging es dann plötzlich ganz schnell, nach wochenlangen Rettungsversuchen ist der Buckelwal endlich wieder im offenen Meer.(Bild: APA/dpa/Philip Dulian)
Viel Platz hatte der Meeresriese in der Barge freilich nicht – doch sie war sein Weg in die ...
Viel Platz hatte der Meeresriese in der Barge freilich nicht – doch sie war sein Weg in die Freiheit.(Bild: APA/dpa/Philip Dulian)
„Timmy“ war mit einem Schlepper, einer Barge und einem Begleitschiff unterwegs.
„Timmy“ war mit einem Schlepper, einer Barge und einem Begleitschiff unterwegs.(Bild: APA/dpa/Bodo Marks)

Wetter hatte Transport gebremst
Zuvor hatte das Wetter den Transport am Freitag vorübergehend ausgebremst. Am Übergang zwischen Ost- und Nordsee musste der Konvoi wegen hohen Wellengangs den Kurs ändern und zunächst wieder Richtung Süden fahren. In dieser Phase wurde zwar das Absperrnetz an der Barge entfernt, eine Freilassung erfolgte jedoch noch nicht.

Zwischenzeitlich unruhig
Nach Angaben der deutschen „Bild“ wirkte „Timmy“ zwischenzeitlich panisch. Der Wal habe wiederholt Fontänen ausgestoßen und einen Buckel gemacht. Eine Tierärztin befand sich demnach an Bord des Konvois, um das Tier zu betreuen.

Wochenlange Rettungsaktion
Der etwa zwölf Meter lange Buckelwal hatte zuvor rund vier Wochen vor der deutschen Insel Poel bei Wismar ausgeharrt. Trotz Kritik von Fachleuten und Tierschutzorganisationen hatte eine private Initiative seit Mitte April versucht, das Tier zu bergen, um es lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.

Am vergangenen Dienstag war es schließlich gelungen, den Wal in die mit Wasser gefüllte Barge zu bugsieren, die vom Mehrzweckschiff „Fortuna B“ gezogen wurde.

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