US-Präsident Donald Trump will „zu Ehren“ des britischen Königspaars schottischen Whisky von den Zöllen ausnehmen. Er sei aber nicht von König Charles III. und Königin Camilla darum gebeten worden, stellte der Politiker auf der Plattform X klar. Niemand sonst habe das geschafft.
Charles III. und Camilla waren mehrere Tage auf Staatsbesuch in den USA. Anschließend war Trump voller Lob für das Königspaar. Er werde Zölle und Beschränkungen für schottischen Whisky aufheben, die die Zusammenarbeit zwischen Schottland und dem US-Bundesstaat Kentucky in diesem Bereich beträfen, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Dabei erwähnte er auch Holzfässer, ging aber nicht näher darauf ein.
Der Chef des US-Verbands der Spirituosenhersteller, Chris Swonger, versteht Trumps Ankündigung so, dass künftig kein Zoll in Höhe von zehn Prozent mehr auf britischen Whisky anfallen soll. Er zeigte sich erleichtert, dass der Handel zwischen beiden Nationen damit wieder zollfrei sei. Zwischen Schottland und Kentucky gibt es eine tief verwurzelte Partnerschaft in der Destillerie. Während echter Bourbon in den USA ausschließlich in neuen Eichenholzfässern reifen darf, gibt es für Scotch keine entsprechende Vorschrift. Nach der Bourbon-Herstellung haben die Produzenten keine Verwendung mehr für ihre Fässer – diese gehen dann oft nach Schottland, da die dann gebrauchten Fässer weniger Holzaromen abgeben und dem Whisky subtilere Geschmacksnoten verleihen.
Hier sehen Sie das Posting von Trump:
„Großartiger König“
„Er ist ein großartiger König – meiner Meinung nach der größte“, hatte Trump direkt bei der Ankunft des königlichen Paares gesagt. „Das sind tolle Leute. Wir brauchen mehr solche Leute in unserem Land.“ Charles sprach am Dienstag vor dem US-Kongress und erhielt viel Zustimmung von den Abgeordneten, obwohl er heikle Themen ansprach wie die Unterstützung der Ukraine und den Kampf gegen den Klimawandel.
Die Royals besuchten unter anderem auch einen Nationalfriedhof für getötete US-Streitkräfte, eine Militärausstellung, eine Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2011 in New York sowie ein Landwirtschaftsprojekt. Als letzte Stationen standen am Donnerstag der Besuch einer Zeremonie zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit von Großbritannien und ein Treffen mit Ureinwohnerinnen und Ureinwohnern in einem Nationalpark auf dem Programm. Anschließend wollten Charles und Camilla ins britische Überseegebiet Bermuda im Atlantik weiterreisen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.