Neuer Video-Podcast

„Generation O“: Jetzt packen die Promi-Omas aus

Burgenland
01.05.2026 09:00

Wenn Omas sich austauschen, kann es ziemlich emotional werden. Schließlich hat sich das Rollenbild im Laufe der Zeit stark gewandelt. Wie bringen sich Promi-Omis ins Leben ihrer Enkel ein? Was sind absolute No-Gos? Und was machen sie nun anders als bei den eigenen Kindern? Ein neuer Podcast gibt Aufschluss.

Früher, als noch mehrere Generationen unter einem Dach zusammenlebten, hatten Großmütter einen enormen Stellenwert in Familie und Gesellschaft. Während die Eltern arbeiteten, schupften sie den Haushalt und kümmerten sich um die Enkel. Sie sorgten für warme Mahlzeiten, spendeten Geborgenheit und Trost und vermittelten Werte wie Respekt und Zusammenhalt. Sie gaben aber auch Rezepte, Bräuche und altes Wissen weiter und waren gefragte Ratgeberinnen. Kurzum: Sie waren emotionale Feuerstellen und tragende Säulen. Ohne sie lief im Alltag nichts.

Zwischen Enkelglück und Selbstverwirklichung
„Das Klischeebild der Großmutter, die mit grauen Locken und Schürze hinterm Herd steht, ist verschwunden. Kein Wunder! Meine Generation ist jene der Babyboomer. Wir wuchsen mit den Rolling Stones auf und sind auch mit 60 plus noch voll aktiv. Doch selbst wenn wir jünger wirken als die Omas damals, erfüllen viele von uns immer noch eine fürsorgliche Funktion – jede auf ihre Weise“, sagt Schauspielerin und Schriftstellerin Konstanze Breitebner (66), die Oma einer fünfjährigen Enkelin ist. „Sie liebt Rollenspiele. Wenn sie die Hexe und ich den Raben Abraxas gebe, biegen wir uns vor Lachen.“

Robin Williams in der Komödie „Mrs. Doubtfire“: So sahen Großmütter früher oft aus.
Robin Williams in der Komödie „Mrs. Doubtfire“: So sahen Großmütter früher oft aus.(Bild: -)

Späte Entschuldigung, die unter die Haut geht
Aber wie legen andere Großmütter diese beglückende und fordernde Rolle an? Das verrät Breitebner ab 3. Mai in ihrem neuen Videopodcast „Generation O … wie OMI“. Da plaudert sie mit prominenten Omas über deren Alltag und entlockt ihnen inspirierende Tipps und überraschende Geständnisse. Den Anfang macht Schauspielerin Brigitte Kren (72). Sie hat zwei Enkel. „Ihr Motto lautet: Großmütter stehen in der zweiten Reihe. Den Ton geben die Eltern an!“

Ihren Sohn Marvin – er ist Regisseur – zog Kren allein groß. „Besonders beeindruckt hat mich, als sie im Podcast verriet, dass sie sich erst neulich bei ihrem Filius für ihre Fehler als Mutter entschuldigte. Seine Antwort: ,Darauf habe ich gewartet!’ – Eine unglaublich große Geste von ihr! Das habe ich noch nicht zusammengebracht.“

Brigitte Kren (72) hat zwei Enkel.
Brigitte Kren (72) hat zwei Enkel.(Bild: zVg)
Mit Sohn Marvin. Die beiden haben ein sehr enges Verhältnis. Sie spielte sogar in der bekannten ...
Mit Sohn Marvin. Die beiden haben ein sehr enges Verhältnis. Sie spielte sogar in der bekannten Netflix-Serie „Crooks“ mit, die er schrieb.(Bild: Alexander Tuma)

Lieben und Loben
Sehenswert sei auch der Talk mit Mimin Dany Sigel (86), die jung Witwe wurde und Oma und dreifache Urgroßmutter ist. Breitebner: „Für sie ist Familie ein Friedensprojekt, das beispielgebend für die große Welt sein kann. Deshalb hat sie für ihre Lieben stets ein offenes Ohr.“

Dany Sigel (86) ist schon Urgroßmutter.
Dany Sigel (86) ist schon Urgroßmutter.(Bild: zVg)

Und wie lautet das Erfolgsrezept von Top-Gastronomin Haya Molcho? Die Mutter von vier Söhnen – drei arbeiten in ihrem Unternehmen mit, einer macht in Hollywood Karriere – ist immerhin zweifache Oma. „Enkel sollte man lieben und loben, Kinder lieben, loben und loslassen.“

Haya Molcho (71) ist zweifache Oma ...
Haya Molcho (71) ist zweifache Oma ...(Bild: zVg)
... und mit dem Pantomimen Samy Molcho verheiratet.
... und mit dem Pantomimen Samy Molcho verheiratet.(Bild: Alexander Tuma)

Bekannte Großväter sollen vor das Mikro
Auch andere Promi-Omas haben schon fix zugesagt, unter anderem Astrologin Gerda Rogers und TV-Kommissarin Adele Neuhauser. Weitere Wunschkandidatinnen sind Vera Russwurm, Senta Berger und Jazz-Gitti. „Opis will ich ebenfalls befragen – zum Beispiel Kabarettist Adi Hirschal oder Fußball-Legende Herbert Prohaska. Wenn man ihn mit seinen Enkeln sieht, geht einem das Herz auf“, sagt Breitebner.

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