Der stolze Maibaum vor dem Landhaus in St. Pölten ist von Unbekannten in der Nacht auf Freitag einfach umgesägt worden! Die rund 25 Meter hohe Fichte, gestiftet von der niederösterreichischen Marktgemeinde Asperhofen, fiel Vandalen zum Opfer – ausgerechnet jener Gemeinde, die traditionell auch für die Bewachung des Baumes verantwortlich ist.
Die Empörung ist groß. Schließlich gilt der Maibaum vielerorts als Herzstück des Brauchtums. „Das Aufstellen war mustergültig – und die Bewachung klappt beim nächsten Mal sicherlich ebenso“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dennoch zuversichtlich.
Mehr als nur ein geschmückter Stamm
Fest steht: Der Maibaum ist und bleibt in Österreich mehr als nur ein geschmückter Stamm. Ob feierliches Aufstellen, mutiges Hinaufkraxeln oder der traditionelle „Diebstahl“ – rund um den 1. Mai wird dieser Brauch nach wie vor mit Leidenschaft gelebt.
Aber dieser Vorfall sorgt jetzt für einen bitteren Beigeschmack ...
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