Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen im Tiroler Brixental zu nächtlichen Spritztouren mit Linienbussen – durch unbefugte Inbetriebnahmen Unbekannter. So auch in der Nacht auf den Staatsfeiertag. Diesmal konnte ein solcher „Geisterbus“ von der Polizei angehalten werden. Doch wer steckt hinter den „Ausflügen“?
Am 17. April ging erstmals ein Linienbus außerhalb der Dienstzeit unerlaubt auf Reisen. Seither sei es im Brixental im Bezirk Kitzbühel öfter zu solchen Spritztouren während der Nachtstunden gekommen.
Duo flüchtete nach Anhaltung
Donnerstagabend, um 21.10 Uhr, setzte sich erneut ein Bus in Bewegung. Allzu weit kam er diesmal aber nicht. Denn das Gefährt geriet in Hopfgarten im Brixental ins Visier einer aufmerksamen Polizeistreife und konnte auf der Bundesstraße angehalten werden.
Doch wer steckte hinter den Spritztouren? Das blieb zunächst unklar. Denn unmittelbar nach der Anhaltung gelang zwei Personen die Flucht.
Der 19-jährige Deutsche zeigte sich zu den Vorwürfen geständig.
Ermittler von der Polizei
Ein Verdächtiger entlarvt
Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen und Fahndungstätigkeiten auf. Dabei konnte schließlich ein 19-jähriger in Tirol lebender Deutscher als Beschuldigter ausgeforscht werden. „Zudem konnte erhoben werden, dass der 19-Jährige bereits mehrfach Linienbusse unbefugt in Betrieb genommen hatte. Er verfügt über keine Lenkberechtigung für die betreffende Fahrzeugklasse und zeigte sich zu den Vorwürfen geständig“, so die Polizei.
Von seinem Begleiter fehlt indes noch jede Spur. Diesbezüglich sind die Ermittlungen noch im Gange. Im Anschluss erfolgen entsprechende Anzeigen an die zuständigen Behörden.
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