Zwist um Busterminals

Fremdenführer bitten Stadt: „Macht doch einfach!“

Salzburg
01.05.2026 09:00

Die Fremdenführer in Salzburg verzweifeln mittlerweile am viel diskutierten Busterminal in der Paris-Lodron-Straße. Jetzt haben sie sich zusammengesetzt und gleich 13 Ideen entwickelt, die hier Abhilfe schaffen sollen und Anrainer und Touristen entlasten könnten. Die „Krone“ kennt die Details.

Mit mehr als einem Dutzend Vorschlägen wenden sich die Salzburger Fremdenführer an die Stadtpolitik. Sie alle sollen die untragbaren Zustände in der Paris-Lodron-Straße lösen, ohne die Tagesgäste zu vergraulen. „Irgendwann werden diese ausbleiben“, befürchtet Roman Forisch, Branchensprecher der „Austrian Guides“ in Salzburg. Der Wunsch der Fremdenführer ist klar: lieber zwei, drei Mini-Terminals in der Innenstadt als wenige große am Stadtrand.

 Diese kleinen Stationen könnten jeweils nur zwei Bussen Platz bieten und seien deshalb einfach umzusetzen: „Manche könnten schon innerhalb von drei Tagen einsatzbereit sein“, ist Forisch überzeugt.

Ein Fremdenführer-Wunsch: Reisebusse beim Mirabell
Ein Fremdenführer-Wunsch: Reisebusse beim Mirabell(Bild: Markus Tschepp)

Gemeinsam mit seinen Berufskollegen denkt er dabei etwa an die Schrannengasse oder den Bereich zwischen dem Kongresshaus und dem Schloss Mirabell. Beide könnten in einer bestehenden Busspur eingerichtet werden. In der Schrannengasse vor dem Dorotheum würden ohnehin häufig Autos stehen, beim Mirabellplatz sei die Straße für alle Verkehrsteilnehmer breit genug.

Anrainer kommen beim aktuellen Terminal in der Paris-Lodron-Straße kaum an Gästen vorbei.
Anrainer kommen beim aktuellen Terminal in der Paris-Lodron-Straße kaum an Gästen vorbei.(Bild: Markus Tschepp)

Großes Potential sehen die Fremdenführer auch hinter dem Paracelsusbad in der Auerspergstraße und im Bereich der Schwarzstraße. Dort seien auch nötige Toiletten nicht weit. „Wir wollen ja mit der Stadt zusammenarbeiten, können jetzt aber nur sagen: Macht doch einfach!“

Forisch wünscht sich zudem, dass die Politiker auch Gespräche mit dem Augustinerbräu führen: „Dort könnte das zur Win-Win-Situation für Kloster und Beteiligte werden.“

Alternative soll bis 2029 fertig umgesetzt werden
Dass es ohne Alternativen nicht geht, ist auch Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) klar, aber: „Das sind noch ungelegte Eier.“ Kleine Terminals seien schwierig, denn die Stadt wolle damit den öffentlichen Verkehr nicht blockieren. „Die Entscheidung, wo eine Alternative hinkommt, soll noch heuer fallen“, so Auinger. Er hofft auf eine fertige Lösung in der aktuellen Funktionsperiode – also spätestens bis 2029.

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