Keine Erweiterung

Ablaufdatum für das Fußballstadion in Maxglan

Salzburg
01.05.2026 10:00

Für Zweitligist Austria Salzburg endet eine Erfolgssaison mit stets ausverkauftem Haus. Mehr Publikum wird es in Maxglan aber nicht geben, Profifußball langfristig auch nicht mehr. In den nächsten Jahren muss daher eine Lösung gefunden werden.

Die erste Zweitliga-Saison nach dem Wiederaufstieg neigt sich für Austria Salzburg erfolgreich dem Ende zu. Die Fußballer haben den Klassenerhalt längst geschafft, das Max-Aicher-Stadion in Maxglan war bei allen 13 bisherigen Spielen ausverkauft. Auch beim Saisonausklang am kommenden Freitag ist von einem vollen Haus auszugehen. „Das zeigt, welches Potenzial da ist“, sagt Obmann David Rettenbacher.

Die Zulassung für die nächste Saison hat die Austria ebenfalls schon in der Tasche, auch dann wird es in Maxglan wohl meistens „ausverkauft“ heißen. Denn einer höheren Zuschauerzahl als den derzeit zugelassenen 1566 Fans hat die Stadt kürzlich eine Absage erteilt. „Es war schon schwierig genug, in Maxglan überhaupt Zweitliga-Fußball zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).

Sobald beim benachbarten Siedlungsprojekt Glangärten die Schlüssel übergeben werden, ist es mit ...
Sobald beim benachbarten Siedlungsprojekt Glangärten die Schlüssel übergeben werden, ist es mit Profi- Fußball in Maxglan vorbei.(Bild: Andreas Tröster)

Dem nicht genug hat der Zweitliga-Fußball in Maxglan ein klares Ablaufdatum: Sobald beim benachbarten Siedlungsprojekt „Glangärten“ die Schlüssel übergeben werden, ist es mit Profifußball auf der Anlage vorbei. Das könnte aus heutiger Sicht circa 2030 der Fall sein. „Die Situation ist für uns nicht ideal. Wir sind positiv gestimmt, dass die Austria in welcher Form auch immer in der Stadt Salzburg einen Platz findet“, sagt Rettenbacher, der das gute Gesprächsklima hervorhebt.

Die Stadt stellt dem Verein in Aussicht auf einer anderen Sportfläche eine Anlage mit 2000 bis 3000 Plätzen zur Verfügung zu stellen. „Das wird schwierig, ist aber vorstellbar“, sagt Auinger. Einem weiteren Bundesliga-Stadion mit mindestens 5000 Plätzen erteilt Auinger aktuell eine Absage. Schließlich gebe es in Kleßheim mit der Red-Bull-Arena ein solches Stadion. Auch in anderen Städten seien zwei rivalisierende Vereine in einem Stadion möglich, verweist Auinger etwa auf Graz.

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