Tag fünf in Rein

Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen den Waldbrand

Steiermark
29.04.2026 20:00
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Am Tag fünf im Kampf gegen den Waldbrand in Eisbach-Rein ist kein Ende in Sicht, der erhoffte Regen bleibt wohl aus. Auch die Ursache des Infernos ist weiterhin unklar.

Zuerst schwebt eine Drohne über dem Mühlbachkogel, dann kämpfen sich 250 Feuerwehrleute ins Gelände vor. „Unser Hauptjob ist es, die Glutnester zu löschen“, sagt Bereichsfeuerwehrsprecher Herbert Buchgraber.

Es lodern hier keine Flammen, aber Wurzelstöcke können innerlich brennen. „In der Nacht suchen wir diese Brandherde.“ Das ist gefährlich. „Das Gelände ist extrem steil. Das größte Risiko ist, dass ein Feuerwehrmitglied abstürzt. Deswegen sichert die Bergrettung unsere Einsatzkräfte.“ Drei Libelle-Hubschrauber der Polizei und ein „Black Hawk“ des Bundesheeres tanken Wasser und werfen es über die glimmenden Pflanzen ab.

Herbert Buchgraber, Sprecher der Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung
Herbert Buchgraber, Sprecher der Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung(Bild: Jürgen Fuchs)

Nicht besser, aber auch nicht schlechter
Die Lage ist nicht viel besser geworden, aber hat sich zumindest nicht verschlechtert, sagt Buchgraber am Mittwochnachmittag. „Es sind immer noch 70 Hektar betroffen.“ Pflanzen und Tiere fielen dem Brand zum Opfer. Aus der ganzen Steiermark sind Florianis angereist. „1700 waren es insgesamt“, so Buchgraber. „Wir tun alles, um der Lage Herr zu werden.“

Die große Hoffnung der Feuerwehrleute? „Regen“, sagt Buchgraber. Der Wetterbericht sagt allerdings wolkenlosen Himmel für das Wochenende voraus. Brandermittler arbeiten auf Hochtouren, um den Auslöser des Feuers zu finden. 

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