Graz wächst. Damit auch künftig alle gut von A nach B kommen, legt die Grüne Vizebürgermeisterin Judith Schwentner einen ambitionierten Mobilitätsplan vor. Das Strategiepapier sieht bis 2040 unter anderem 217 Busse, 150 Straßenbahnen und die Prüfung eines S-Bahn-Tunnels vor.
Mitten im Wahlkampf prescht Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) mit einem Masterplan für die Grazer Öffis vor. Bis 2040 sollen die Kapazitäten um 30 Prozent ausgeweitet werden – von Bim über Bus bis Bahn. „Graz wächst – und wir sorgen dafür, dass die Stadt auch in Zukunft gut funktioniert“, sagt Schwentner.
Der Hintergrund: In den nächsten 15 Jahren wird ein Bevölkerungswachstum von 17 Prozent für die Stadt prognostiziert. Zehntausende zusätzliche Menschen müssen von A nach B kommen. „Ein starker öffentlicher Verkehr ist entscheidend, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren und die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu sichern“, ist Holding-Geschäftsführer Gert Heigl überzeugt, der für den Plan mitverantwortlich ist.
Graz wächst – und wir sorgen dafür, dass die Stadt auch in Zukunft gut funktioniert. Mit dem Blick auf 2040 gehen wir jetzt den nächsten Schritt. Der Masterplan ist dafür die klare Arbeitsgrundlage.

Judith Schwentner
Vizebürgermeisterin von Graz
Bild: Christian Jauschowetz
Angeknüpft wird an entscheidende Projekte der aktuellen Regierungsperiode wie die neue Neutorlinie, der zweigleisige Ausbau der Linien 1 und 5 und der Ankauf von 31 neuen Straßenbahnen. Die nächste große Baustelle ist die neue Linie 8, die künftig Gösting und Straßgang verbinden soll.
Ambitionierte Ausbauziele
Ins Auge springen aber noch weitere Eckpunkte: So gibt es für S-Bahn- und Regionalverkehr große Pläne. Graz-Gösting soll einen neuen Knoten bekommen, und ein innerstädtischer S-Bahn-Tunnel soll geprüft werden. Bis 2040 soll die Straßenbahn-Flotte auf 150 Fahrzeuge und die Bus-Flotte auf 217 Fahrzeuge ausgebaut werden. Letztere soll bis 2030 dekarbonisiert werden.
Außerdem will Schwentner eine „Pünktlichkeitsoffensive“ starten – mit eigenen Spuren für Öffis und optimierten Ampelschaltungen. Haltestellen sollen barrierefrei und besser ausgestattet werden. „Zentrale Drehscheiben“ wie der Jakominiplatz und der Hauptbahnhof plant sie auszubauen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.