Der Iran hat einen Vorschlag zu einem Ende des Krieges gegeben. Dieser Plan sieht vor, dass die Straße von Hormuz geöffnet wird, das umstrittene iranische Atomprogramm soll dann erst im Anschluss verhandelt werden. US-Präsident Donald Trump sieht diesen Entwurf jedoch skeptisch – er zweifle an der Aufrichtigkeit der iranischen Führung.
Trump habe den Vorschlag aber nicht direkt abgelehnt, wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die „New York Times“ berichtete ebenfalls, Trump sei mit dem Vorschlag nicht zufrieden.
Die USA pochen darauf, dass der Iran damit aufhört, Uran anzureichern und erklären, niemals eine Atomwaffe herzustellen. Trump befürchtet, dass der Iran auf diese Forderung nicht eingeht. Das Weiße Haus wird voraussichtlich in den nächsten Tagen Gegenvorschläge unterbreiten.
Trump: „Iraner können uns anrufen“
Die Verhandlungen zwischen USA und dem Iran sind ins Stocken geraten: Am Wochenende wurde eine zuvor angekündigte Reise von US-Unterhändlern nach Pakistan kurzfristig abgesagt. Er sehe keinen Sinn darin, Steve Witkoff und Jared Kushner auf die weite Reise zu entsenden, erklärte Trump. „Die Iraner können uns anrufen, wenn sie wollen. Wir werden nicht anreisen, um nur herumzusitzen.“
Straße von Hormuz hat große Bedeutung für Weltwirtschaft
Der Iran blockiert weiterhin den internationalen Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Die Meerenge ist unter anderem für den Transport von Öl und Gas aus den Staaten des Persischen Golfs von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt, um die Führung in Teheran von den Einnahmen aus dem Ölexport abzuschneiden.
Aktuell gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe. Aber die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts sind ins Stocken geraten. Am Wochenende sagte Trump eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig ab. Die Regierung in Islamabad vermittelt zwischen den Konfliktparteien.
Die USA fordern vom Iran unter anderem die Herausgabe von hoch angereichertem Uran und den Verzicht auf eine Atombombe. Die Führung in Teheran dementiert Pläne zum Bau von Atomwaffen, besteht aber auf ihrem Recht auf ein ziviles Nuklearprogramm, inklusive des Rechts zur Anreicherung von Uran.
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