Mehrere Bildungseinrichtungen werden neu gebaut oder erweitert, zudem kommt die Übersiedlung des Elisabethinums von St. Johann. In der Gemeinde tut sich auch bei anderen Sektoren einiges.
Sadtchef Hansjörg Obinger (SPÖ) hat in den vergangenen Jahren um den Verbleib der Kindergartenschule, heute BAfEP, in Bischofshofen gerungen. Der Bund entschied sich letztlich für den Verbleib und sogar die Generalsanierung samt Erweiterung. „Derzeit läuft der Architektenwettbewerb“, so der Bürgermeister.
Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die wirtschaftliche Mittelschule Elisabethinum 2029 ihren Standort in St. Johann im Pongau aufgibt und ins Privatgymnasium St. Rupert am Kreuzberg in Bischofshofen übersiedelt.
„Unsere größte Baustelle ist heuer aber definitiv die Erweiterung der Volksschule Neue Heimat“, so der Stadtchef. Für knapp vier Millionen Euro wird dort ein Holz-Zubau errichtet. Es soll mehr Platz für die Volksschule und die Sonderschule geben. Ein Mehrzweckraum soll auch die angrenzende Wielandner-Halle entlasten.
Fastfood-Kette will noch heuer bauen
Für den Neubau des Lebensmittelkonzerns Spar am Zentrumsrand laufen noch die Verfahren. Geht alles glatt, soll kommendes Jahr dort ein großer Supermarkt errichtet werden. Flotter könnte es beim Bau des McDonald’s-Standorts gehen. Noch heuer könnte es am südlichen Ortsrand so weit sein.
Nach der Absage für den Bau des neuen multifunktionalen Sportzentrums am Lackenhof – die Kosten explodierten auf 25 Millionen Euro – versucht man am Areal die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft zu schaffen. Die Chance, dass dort mittelfristig ein kleineres Sportzentrum errichtet wird, ist noch nicht begraben. Mit einem jährlichen Budget knapp unter 40 Millionen Euro pro Jahr wäre das Projekt aber zu teuer für die Stadt geworden.
Es gilt auch laufende Kosten zu decken, wie etwa im Pflegebereich. Mit 139 Betten ist das Seniorenwohnheim Bischofshofen eine der größten Pflegeeinrichtungen des Landes. Dennoch droht auch Bischofshofen jährlich ein Abgang von 900.000 Euro.
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