Das geplante Hotel-Projekt muss wegen seiner Größe nicht durch die Stadt genehmigt werden. Es soll in der Elisabeth-Vorstadt zwischen Wohnblöcken errichtet werden und steht seit längerer Zeit leer. Es gibt Forderungen, um das bestehende Gesetz zu ändern.
In der Salzburger Elisabeth Vorstadt ist im alten und leer stehenden Gebäude der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) wieder eine Einrichtung für Touristen geplant. „Dieses Grundstück mitten im Wohngebiet wäre bestens für leistbares Wohnen geeignet. Stattdessen bauen die Investoren schon wieder ein Hotel“, zeigt sich Stadtvize Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) enttäuscht.
Das Grundstück ist rundherum von Wohnblöcken umgeben. Geplant sind in dem Hotel 60 Zimmer. Dafür ist in der Stadt keine Genehmigung nötig. Für den Vizebürgermeister ist diese Regelung „absurd“. Vor 2020 konnten gar Projekte mit 120 Zimmern ohne Genehmigung errichtet werden.
2021 hat der damalige Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) eine Bettenobergrenze von 15.000 für die Stadt ausgerufen. „Aber der Wahnsinn geht weiter, dass Grundstücke und ganze Wohnhäuser in bester Lage in Hotels umgewandelt werden, während die Salzburger händeringend nach leistbaren Wohnungen suchen“, sagt Dankl.
Das PVA-Gebäude wurde 2021 von einer Salzburger Immobilienfirma gekauft. In den vergangenen Jahren ist dieses leer gestanden. „Salzburg hat genug Hotels und braucht sie nicht mitten im Wohngebiet. Uns haben verärgerte Nachbarn auf das Vorhaben aufmerksam gemacht.“
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