Pfarrwerfen leidet bei jeder Kleinigkeit unter dem Ausweichverkehr von der Tauernautobahn und hofft auf eine Ampel. Die Bürger sind daher schon genervt. Erfreulich: Der Neubau des Kindergartens soll noch heuer fertig werden.
In Pfarrwerfen läuft vieles rund. Der Neubau des Kindergartens soll zum Jahresende fertig werden. Das Seniorenwohnhaus ist auch erst zehn Jahre alt und läuft nach modernen Standards sehr gut. Einen Aufreger gibt es in der Pongauer Salzachtal-Gemeinde aber, und für den kann die Gemeinde rein gar nichts. Es ist der Verkehr auf der Tauernautobahn. Vor allem, wenn Unerwartetes passiert.
„Eine Kleinigkeit reicht, und das Verkehrs-Chaos ist perfekt“, berichtet Bürgermeister Bernhard Weiß (ÖVP). So wie beim Lkw-Brand im Brentenbergtunnel Anfang des Jahres, als die Tunnelsperre zu mehreren Tagen Chaos führte. „Die Leute sind schon extrem angezipft“, sagt Weiß. Die „Stauflüchtlinge“ würden überall fahren, ob im Ort oder auf Güterwegen.Das Seniorenwohnhaus teilt sich Ort mit NachbarWeiß würde die Lösung kennen: „Mit der Portalampel vor der Autobahnabfahrt Pfarrwerfen Richtung Norden wäre viel geholfen.“ Mit Unterstützung des Landes will er weiter auf Autobahnbetreiber Asfinag einwirken, auch wenn es noch einige rechtliche Hürden gebe.
Zurück zu den positiven Entwicklungen: Der Kindergarten soll im Neubau um fünf Millionen Euro sechs Gruppen beherbergen. Das Bestandsgebäude wird nach dem Umzug in den Neubau für die unter Dreijährigen adaptiert. Das rasche Wachstum der Gemeinde machte den Neubau nötig: Seit 2013 stieg die Einwohnerzahl von 2200 auf gut 2600 mit vielen jungen Familien. „Wir wollen aber nicht mehr großartig weiterwachsen“, sagt der Ortschef.
Sehr zufrieden ist Weiß mit dem Seniorenwohnhaus, das Pfarrwerfen gemeinsam mit Werfenweng betreibt. Die Auslastung ist sehr hoch, der Wechsel unter den Mitarbeitern dank familiärer Führung gering. „Den Betrieb an sich bringen wir mit einer schwarzen Null hin“, sagt Weiß. Die Kreditrückzahlung für die Errichtung läuft noch.
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