Triebwerksprobleme
Indien: Swiss-Flieger kurz vor Start evakuiert
Der Airbus A330 setzte schon zum Start vom Flughafen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi an, doch plötzlich hörten die Passagiere einen Knall und ihr Flugzeug bremste abrupt wieder ab. Wegen eines Problems am Triebwerk wurden am Samstagabend 228 Fluggäste aus einem Swiss-Passagierjet in Sicherheit gebracht. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein.
Das Problem sei beim Start des Flugs LX147 am Sonntag um kurz nach 1 Uhr früh indischer Ortszeit aufgetreten, schrieb die Medienstelle der Fluggesellschaft. Die Crew habe den Start abgebrochen und das Flugzeug vorsorglich evakuiert. Swiss schrieb von einer belastenden Situation für alle Beteiligten. Die Reisenden würden betreut. Die Teams an Ort und Stelle arbeiten laut der Fluggesellschaft mit Hochdruck daran, Möglichkeiten für Umbuchungen oder nach Hotels zu suchen.
Taskforce reist nach Indien, um Jet zu untersuchen
Eine Taskforce der Swiss habe die Arbeit aufgenommen. Technische Spezialistinnen und Spezialisten würden nach Neu-Delhi reisen, um das Flugzeug zu überprüfen. Die Fluggesellschaft wolle im Detail wissen, was zum Vorfall geführt hat.
Zuletzt hatte die Swiss wegen des Iran-Kriegs eine hohe Nachfrage nach Flügen zwischen der indischen Hauptstadt und Zürich vermeldet. Sie verdoppelte das tägliche Angebot auf dieser Strecke vorübergehend, wie die Fluggesellschaft Mitte April mitteilte. Auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) flog bei seinem Indien-Besuch in der vergangenen Woche mit Swiss nach Delhi und wieder zurück. Sein Rückflug war der Flug LX147 am vergangenen Samstag.








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