Was war das wieder für ein Krimi, den sich Wolfurt und Traun im zweiten Finalspiel der Badminton Bundesliga lieferten! Am Ende mit dem besseren Ende für die Niederösterreicher, die sich erneut im Golden Set den Sieg holten und damit den Meistertitel. Die Hofsteiger waren bitter enttäuscht – können aber dennoch stolz auf sich sein.
Auch das zweite Finalspiel der Badminton Bundesliga zwischen dem UBSC Wolfurt und ASKÖ Traun war eine ganz enge Kiste. Nachdem die Hofsteiger das erste Duell mit 5:4 verloren hatten, waren sie im zweiten Aufeinandertreffen vor eigenem Publikum unter Druck, Traun hatte den Matchball.
Es ging Kopf an Kopf. Wolfurt führte, Traun glich aus. Beim Stand von 4:4 musste erneut der Golden Set entscheiden, wie auch schon im ersten Finalduell. Anna Hagspiel und Miha Ivanic traten gegen Denisa Muscalu und Kai Niederhuber im Mixed Doppel an. Das Ländle-Doppel startete gut, übernahm die Führung. Die mussten sie aber bald wieder abgeben, Traun roch den Meistertitel. Hagspiel/Ivanic glichen zum 14:14 aus, die Halle tobte. Am Ende ging es dann aber schnell. Ein paar Eigenfehler, ein solides Finish der Trauner, die sich den Satz mit 21:17 holten und damit den Meistertitel feiern konnten. „Das ist natürlich extrem bitter. So nah dran und doch so weit weg“, bedauerte Kapitän Kilian Meusburger, „aber ich bin extrem glücklich, wie wir uns als Mannschaft präsentiert haben. Schade, dass es jetzt so gefallen ist.“
Grunddurchgang gewonnen
Den Grunddurchgang hatten die Wolfurter noch gewonnen, erst im Finale mussten sie sich den erfahrenen Traunern nun geschlagen geben. „In diesen Spielen kann es so oder so laufen. Traun hat auch eine sehr starke Saison gespielt, sie haben sich den Sieg ebenso verdient“, sagte Meusburger. „Es tut weh, aber wir können trotzdem sehr stolz auf uns sein“, meinte auch Anna Hagspiel.
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