Nach dem Katastrophen-Auftritt in Klagenfurt setzte es für Titelaspirant Austria Lustenau ein verdientes 0:3 beim Fixabsteiger, die Grün-Weißen patzten im Aufstiegsrennen. Beim sehr blassen Auftritt in Kärnten sah Verteidiger Fabian Gmeiner in der Endphase noch die Rote Karte.
Ein weiterer Schritt in Richtung Meistertitel und Aufstieg hätte es werden können. Stattdessen erlebte Austria Lustenau in Klagenfurt eine herbe Enttäuschung. Die Mader-Truppe musste sich beim Fixabsteiger völlig verdient mit 0:3 geschlagen geben und erhielt so einen Dämpfer im Titelkampf.
Wieder einmal bewahrheitete sich, dass die Austria Siege nur dann einfahren kann, wenn die Mannschaft bereit ist, ans Limit zu gehen. Und dazu gehören kämpfen, kratzen und beißen. Attribute, die Lustenau in Klagenfurt vermissen ließ. Warum auch immer. Die tief stehenden Hausherren waren da schon vorbildhafter. Im Wörthersee-Stadion dominierte man zwar die Anfangsphase, zog in den ersten 20 Minuten beinahe ein Powerplay auf, aber ohne wirklich Zählbares herauszuholen. Vielleicht hätte die Partie einen ganz anderen Verlauf genommen, wenn Jack Lahne seine Chance in der zweiten Minute verwertet hätte. Doch Konjunktive zählen im Fußball nicht. Die Hausherren hingegen machten aus zwei Möglichkeiten zwei Tore. Sowohl Dedic (22.) als auch Jaritz (42.) zogen einfach einmal ab – und trafen jeweils ins lange Eck.
Nackenschlag durch Barisic
Schon vor der Pause reagierte Trainer Markus Mader, in dem er den behäbig wirkenden Abubakar durch Ismailbecogliu ersetzte. Zur Pause folgte sogar ein Dreifachtausch. Am katastrophalen Lustenauer Auftritt änderte dies aber nichts. Mit dem 3:0 durch Barisic folgte nach einer Stunde der Nackenschlag. Dazu passte die Rote Karte für Fabian Gmeiner (77.) nach einer Notbremse.
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