In Krems (NÖ) ist Freitagnachmittag ein Auto in die Donau gestürzt. Ersten Informationen zufolge war zumindest eine Person in dem Fahrzeug eingeschlossen. Dutzende Rettungskräfte waren vor Ort. Um 19.30 Uhr folgte dann die bittere Gewissheit: Das Auto und der Lenker wurden gefunden.
Laut „Krone“-Informationen handelte es sich um ein rotes Auto, das Freitagnachmittag gegen 17 Uhr in Krems-Stein beim Kreisverkehr „Förthof“ in die Donau gestürzt war. Passanten hatten das untergehende Fahrzeug gesehen und den Notruf verständigt.
Junger Mann sprang Auto hinterher
Laut Augenzeugen sei ein Pkw über den Kreisverkehr regelrecht abgehoben und in die Donau gestürzt. Die Einsatzkräfte gingen von zumindest einer eingeschlossenen Person aus. Ein 19-Jähriger hatte den Unfall mit seinem Freund beobachtet und ist sofort hinterher gesprungen. „Das Auto ist sofort gesunken, ich habe noch versucht, die Tür zu öffnen. Es saß ein weißhaariger Mann am Steuer“, erzählt Sebastian P. der „Krone“. Doch alle Bemühungen halfen nichts. Der 19-Jährige wurde anschließend vom Kriseninterventionsteam betreut.
Fieberhafte Suche läuft
Ein Großaufgebot an Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Wasserrettung, Tauchern und Rotem Kreuz war vor Ort. An beiden Donauufern suchten rund 60 bis 70 Rettungskräfte nach dem Vermissten, die Donau ist in diesem Bereich zwischen drei und sechs Meter tief. Auch Drohnen versuchten, das versunkene Fahrzeug zu orten. Um 19.30 Uhr dann die bittere Gewissheit: Das Auto und der Lenker wurden gefunden. Es soll sich um einen 87-Jährigen aus dem Bezirk Krems handeln. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
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