Lenker tot geborgen

Ersthelfer sprang in Donau: „Das Auto sank sofort“

Niederösterreich
24.04.2026 19:17

In Krems (NÖ) ist Freitagnachmittag ein Auto in die Donau gestürzt. Ersten Informationen zufolge war zumindest eine Person in dem Fahrzeug eingeschlossen. Dutzende Rettungskräfte waren vor Ort. Um 19.30 Uhr folgte dann die bittere Gewissheit: Das Auto und der Lenker wurden gefunden.

Laut „Krone“-Informationen handelte es sich um ein rotes Auto, das Freitagnachmittag gegen 17 Uhr in Krems-Stein beim Kreisverkehr „Förthof“ in die Donau gestürzt war. Passanten hatten das untergehende Fahrzeug gesehen und den Notruf verständigt.

Nach rund drei Stunden war das Auto geborgen.
Nach rund drei Stunden war das Auto geborgen.(Bild: Freiwillige Feuerwehr Krems / Gernot Rohrhofer)

Junger Mann sprang Auto hinterher
Laut Augenzeugen sei ein Pkw über den Kreisverkehr regelrecht abgehoben und in die Donau gestürzt. Die Einsatzkräfte gingen von zumindest einer eingeschlossenen Person aus. Ein 19-Jähriger hatte den Unfall mit seinem Freund beobachtet und ist sofort hinterher gesprungen. „Das Auto ist sofort gesunken, ich habe noch versucht, die Tür zu öffnen. Es saß ein weißhaariger Mann am Steuer“, erzählt Sebastian P. der „Krone“. Doch alle Bemühungen halfen nichts. Der 19-Jährige wurde anschließend vom Kriseninterventionsteam betreut. 

Ein Großaufgebot an Einsatzkräfte war vor Ort.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräfte war vor Ort.(Bild: Freiwillige Feuerwehr Krems/Gernot Rohrhofer)
60 bis 70 Rettungskräfte waren im Einsatz.
60 bis 70 Rettungskräfte waren im Einsatz.(Bild: Freiwillige Feuerwehr Krems/Gernot Rohrhofer, Krone KREATIV)
(Bild: Freiwillige Feuerwehr Krems/Gernot Rohrhofer)
(Bild: Freiwillige Feuerwehr Krems/Gernot Rohrhofer, Krone KREATIV)
(Bild: FF Krems, Gernot Rohrhofer)
Auch ein Helikopter unterstützte bei der Rettungsaktion.
Auch ein Helikopter unterstützte bei der Rettungsaktion.(Bild: FF Krems, Gernot Rohrhofer)
Auch die Wasserretung war im Einsatz.
Auch die Wasserretung war im Einsatz.(Bild: FF Krems, Theo Arnetzeder)

Fieberhafte Suche läuft
Ein Großaufgebot an Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Wasserrettung, Tauchern und Rotem Kreuz war vor Ort. An beiden Donauufern suchten rund 60 bis 70 Rettungskräfte nach dem Vermissten, die Donau ist in diesem Bereich zwischen drei und sechs Meter tief. Auch Drohnen versuchten, das versunkene Fahrzeug zu orten. Um 19.30 Uhr dann die bittere Gewissheit: Das Auto und der Lenker wurden gefunden. Es soll sich um einen 87-Jährigen aus dem Bezirk Krems handeln. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. 

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