Generationenwechsel

KitzSki: Warum 34-Jähriger den Chefsessel erklimmt

Tirol
24.04.2026 18:00

Eine Weichenstellung, die auf den ersten Blick überraschend und mutig wirkt, aber gute sachliche Gründe hat: Ein erst 34 Jahre alter Seilbahner aus Oberösterreich setzte sich unter 41 Bewerbern als neuer Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel durch. So kam es dazu ...

Generationenwechsel bei der Bergbahn Kitzbühel – und in diesem Fall ist das wörtlich zu nehmen: Denn Gabriel Sieghartsleitner, studierter Jurist aus Oberösterreich, ist erst 34 Jahre alt. Er folgt mit 1. Dezember Anton Bodner, der in den Ruhestand geht.

Winkler: Bewusst breite Ausschreibung gewählt
“Wir haben eine breite Ausschreibung gewählt“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende BM Klaus Winkler bei der Vorstellung des „Neuen“. Was nach einer sehr mutigen Entscheidung klingt, hat sachlich und fachlich natürlich klare Gründe. Denn der bisherige Prokurist der OÖ Seilbahnholding GmbH war dort für die operative, technische und rechtliche Gesamtsteuerung verantwortlich.

Auch guter „Draht“ zur bäuerlichen Welt
Vorher war er Projektmanager bei den Bundesforsten und in der bäuerlichen Welt kennt er sich aus. Eine gute Basis für einen Bergbahnchef, denn Pisten und Lifte führen bekanntlich über landwirtschaftliche Felder und Almen, eine Gesprächsbasis mit Grundeigentümern ist zentral.

Die Strahlkraft von KitzSki ist unbestritten.
Die Strahlkraft von KitzSki ist unbestritten.(Bild: Christof Birbaumer)

Von 41 Bewerbern letztlich sechs bei Hearing
Personalberater Robert Pfoser gab einen Einblick in das Auswahlverfahren: „Von 41 Bewerbern haben wir uns 15 näher angesehen, sechs wurden dann zu einem Hearing geladen.“ Klar sei gewesen: Hier geht es um eine Position in der Champions League der heimischen Bergbahnen.“

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Das Unternehmen hat sich mit Strahlkraft positioniert und ist ein Impulsgeber für die ganze Region

Gabriel Sieghartsleitner, designierter Bergbahnchef

„Die Bergbahn auf das nächste Level bringen“
Sieghartsleitner selbst präsentierte sich zugänglich und völlig ohne Allüren. Was hat ihn an Kitzbühel gereizt? „Das Unternehmen hat sich mit Strahlkraft positioniert und ist ein Impulsgeber für die ganze Region. Das und die Rolle als Wirtschaftsmotor wollen wir auf das nächste Level bringen.“ Der derzeit noch in Gmunden (OÖ) und bald in Kitzbühel wohnende künftige Chef hat einen zweijährigen Sohn. Ein weiteres Kind sei unterwegs, verriet er den Journalisten.

Der scheidende Anton Bodner wünschte seinem Nachfolger das Beste: „Er wird alle Informationen und den nötigen Rückhalt bekommen.“ Mit im Boot bleiben Vorstand Christian Wörister (Marketing) und Technik-Prokurist Florian Wörgetter.

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