Nach der Aufforderung von Prinz Harry an die USA zu einer aktiveren Rolle im Ukraine-Krieg hat US-Präsident Donald Trump zum Konter angesetzt.
Trump habe von der Aussage keine Kenntnis, er wisse nur eines: „Harry spricht nicht für das Vereinigte Königreich“, sagte Trump im Weißen Haus auf eine Reporterfrage. „Ich glaube, ich spreche noch eher für das Vereinigte Königreich als Prinz Harry es tut“, sagte Trump. „Aber ich weiß seinen Rat sehr zu schätzen.“
Harry: „Amerika muss Führungsstärke beweisen“
Prinz Harry hatte zuvor bei einem überraschenden Besuch in Kiew gesagt, er wünsche sich ein stärkeres Engagement der Vereinigten Staaten im Ukraine-Krieg. „Dies ist ein Moment, in dem Amerika Führungsstärke beweisen muss, ein Moment, in dem Amerika zeigen kann, dass es seinen internationalen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen kann“, sagte er.
Königspaar in den USA erwartet
Die Aussagen von Prinz Harry fielen nur wenige Tage, bevor König Charles III. und seine Frau Camilla zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in Washington erwartet werden. Trump hatte zuvor mehrfach sein ausgezeichnetes Verhältnis zum König betont.
Prinz Harry ist nicht mehr im Auftrag des britischen Königshauses unterwegs: Der Herzog von Sussex und seine Frau, Herzogin Meghan, haben sich vor gut sechs Jahren vom engeren Kreis der britischen Königsfamilie losgesagt. Die beiden leben im US-Staat Kalifornien.
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