Autismus, ADHS und Co. gelten aktuell als „heiße Währung“ am Arbeitsmarkt. Immer mehr Unternehmen suchen gezielt nach neurodivergenten Mitarbeitern. Haben Sie bereits mit nicht-neurotypischen Kollegen zusammengearbeitet? Welche Erfahrungen haben Sie im Arbeitsalltag gemacht?
In der Tech-Branche sind Fähigkeiten wie hohe Detailgenauigkeit, Mustererkennung und analytisches Denken extrem wertvoll. Firmen wie SAP, Microsoft oder das US-Unternehmen Palantir werben deshalb offensiv um Menschen am Autismusspektrum. Auch in Österreich passen erste Betriebe ihre Bewerbungsprozesse an, um diese Talente zu fördern.
Wie funktioniert echte Inklusion?
Expertin Michaela Hartl vom Institut „8und“ warnt jedoch vor einer „Exotisierung“. Neurodivergente Menschen seien keine „Spezialkräfte“ oder Aushängeschilder, sondern Mitarbeiter mit spezifischen Bedürfnissen. Oft scheitert die Inklusion schon an grellem Licht in Großraumbüros oder starren Bewerbungsgesprächen. Dabei würden flexible Arbeitszeiten und reizreduzierte Räume am Ende allen Beschäftigten zugutekommen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Haben Sie bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit neurodivergenten Kollegen gemacht? Was muss passieren, damit ein Arbeitsumfeld wirklich inklusiv ist? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!
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