Wie ein Damoklesschwert hängt die Neuausschreibung der Fläche über dem Postsportvereins in Hernals. Mehr als 16.000 Unterstützer verschafften dem Verein aber nun Rückenwind und sollen Stadt und Grundeigentümer zum Handeln bringen.
Dass das Areal schon etwas in die Jahre gekommen ist, sieht man ihm unweigerlich an. Ein paar kleine Schlaglöcher, schmutzige Fassade. Dennoch ist der Postsportverein seit Jahrzehnten nicht aus Hernals wegzudenken.
her, schmutzige Fassade. Der Postsportverein ist aber seit Jahrzehnten nicht aus Hernals wegzudenken. Dennoch fürchten die 5000 Mitglieder seit Wochen um dessen Zukunft. Der Pachtvertrag des Vereins mit der Post AG läuft mit Ende diesen Jahres aus. Im Sommer soll das Areal neu ausgeschrieben werden.
Auf Anfrage heißt es von der Post, dass man zur Ausschreibung aufgrund des Beihilfenrechts verpflichtet sei. Der Erhalt der Sportstätte sei aber ein klares Ziel. Da sind sich Eva Bauer und Florian Heiler nicht so sicher. Die beiden sich Mitbegründer der Initiative „Rettet den Post SV“. Ihre beiden Kinder sind zwei von insgesamt 2000 Kinder, die in der Sportstätte ihre zweite Heimat gefunden haben.
Unsicherheit über Post-Pläne
Die Post habe 2019 schon angekündigt, am Rande des Areals Wohneinheiten errichten zu wollen. Immer wieder sei die günstige Lage des 15 Hektar großen Areals betont worden. „Wir wissen nicht, was die Post vorhat“, so Bauer. Es könnte auch sein, dass nur ein Teil der Sportstätte erhalten bleibt.
Konzept und Petition sollen Verein den Rücken stärken Ein ausgearbeitetes Zukunftskonzept soll Post und Stadt nun überzeugen. Letztere solle sich mehr für den Platz einsetzen, so die Forderung der Initiative. Mittlerweile pocht auch die ÖVP Wien darauf.
Aus dem Büro von Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) heißt es, dass die Post AG zusicherte, das Areal zu schützen. Die Stadt sei aber nun einmal nicht Eigentümer.
Bauer und Heiler wollen indes weiterkämpfen. Rückenwind bekommen sie von fast 17.000 Unterstützern, die der Situation via einer Petition noch mehr Gehör verschafften. Das gemeinsame Ziel: Der Postsportverein bleibt Betreiber und bietet weiterhin niederschwelligen Breiten- und Leistungssport für alle.
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