Trotz Grippe am Start

Kranke Influencerin ertrank bei Ironman-Wettbewerb

Nachrichten
23.04.2026 09:08
Porträt von Christian Thiele
Porträt von krone.at
Von Christian Thiele und krone.at

Sie war extra aus Brasilien eingeflogen, um in Texas an einem Ironman-Wettbewerb teilzunehmen. Trotz einer schweren Grippe wollte sich eine glamouröse Sport-Influencerin durchkämpfen. Eine fatale Entscheidung von Mara Flávia – sie ertrank beim Schwimmen. Ihr bester Freund glaubt, den Grund zu kennen.

Flávias Instagram-Account ist gespickt mit Bildern, die sie beim Training im Fitnessstudio, am Pool oder beim Laufen im Freien zeigen. In Beiträgen vermittelte die top-fitte Schönheit ihren über 64.000 Instagram-Followern, dass sich Erfolg „nur durch viele, viele Stunden Arbeit entwickelt“ und Sport „das beste Werkzeug für Transformation“ sei.

Zwei Tage vor einem neuen Wettkampf teilte die 38-Jährige ein Foto von sich in einem pinkfarbenen Badeanzug und mit Badekappe am Rand eines Pools sitzend. „Ein ganz normaler Tag bei der Arbeit“, schrieb sie auf Portugiesisch. In Wirklichkeit verheimlichte sie, dass es ihr gar nicht gut ging.

Wollte Fans nicht enttäuschen
„Sie war schon vor der Reise krank, es war die Grippe“, sagte Luis Taveira über seine langjährige beste Freundin der Sport-Website „The Spun“. „Meine Frau und ich haben sie ausdrücklich gewarnt, dass sie zu schwach für dieses Rennen sei.“ Aber die Triathletin wollte ihre Fans nicht enttäuschen und bestand darauf, am Wettbewerb teilzunehmen.

Der Ironman Texas umfasst drei Disziplinen - 2,4 Meilen (ca. vier Kilometer) Schwimmen, 112 Meilen (ca. 180 Kilometer) Radfahren und 26,2 Meilen (ca. 42 Kilometer) Laufen. Der Frauenwettbewerb startete am Samstag kurz nach 6.30 Uhr morgens (Ortszeit).

Kurz nach dem Massenstart sah ein Augenzeuge, wie Flávia einfach unter der Wasseroberfläche verschwand. Dem Sender „Fox26“ verriet er: „Ich bin reingesprungen und habe versucht, sie unter Wasser zu finden.“ Doch der aufgewühlte See machte es unmöglich, etwas zu sehen. Flávias Leiche wurde erst 90 Minuten später in etwa drei Metern Tiefe entdeckt.

Eine Autopsie soll die genaue Todesursache klären. Taveira glaubt, dass „Mara entweder einen Schwächeanfall erlitten oder ihr Herzmuskel durch den Virus angegriffen war“ und sie womöglich einen Herzinfarkt erlitten hat. „Ich kann einfach nicht glauben, dass sie nicht mehr da ist!“

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