Ganz Peisching im Bezirk Neunkirchen hielt schon ungeduldig den Blick auf den Rauchfang des Feuerwehrhauses gerichtet – jetzt ist die Erleichterung riesig: Die Störche, die jedes Jahr Anfang April zu Besuch kommen und hier eine Familie gründen, sind seit 20. April endlich da.
Wochenlang wurde im Dorf gebangt, ob das neue Luxus-Nest am Feuerwehr-Rauchfang auch wirklich gefällt. Immerhin kam es kürzlich extra maßgeschneidert aus Rust im Burgenland (die „Krone“ berichtete).
Doch am 20. April dann die Wende: „Die Störche sind da – und gleich zu zweit!“, freut sich „Storchenflüsterer“ Hans Beisteiner, der mit seinem Sohn das Gasthaus gegenüber betreibt. Er beobachtet schon seit Tagen, dass immer wieder Störche kamen, sich um das Nest gerauft haben, dann aber wieder weggeflogen sind.
Jetzt geht es darum, dass sie sich paaren und Eier legen. Danach dauert es noch 32 Tage, bis die Jungen schlüpfen.
Jetzt geht‘s rund im Storchennest
Und die beiden Störche lassen nichts anbrennen: Es wird geschnäbelt und gekuschelt, als hätten sie keine Zeit zu verlieren. Nun wartet man auf den Nachwuchs – auch wenn heuer alles ein bisschen später dran ist. Rund 32 Tage nach der Eiablage heißt es dann Daumen drücken für die heurigen Peischinger Babystörche.
Während oben das Liebesleben tobt, läuft unten im Gasthaus Beisteiner alles wie gewohnt: Das legendäre „Storchenschnitzel“ – ein Putenschnitzerl mit Cornflakes-Parnier – geht weiterhin heiß über den Teller – quasi ein kulinarischer Willkommensgruß an die gefiederten Stammgäste.
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