Gefährlicher Einsatz am Dienstag in Wien-Margareten: In zwei Lebensmittelgeschäften wurden insgesamt 725 illegal gelagerte Butangasflaschen gefunden – das entspricht rund 164 Kilogramm Gas. Die Stadt Wien schlägt Alarm: Im schlimmsten Fall hätte akute Explosions- und Lebensgefahr für Anrainer, Mitarbeiter und Bewohner des Hauses bestanden.
Die gefährliche Entdeckung wurde im Zuge einer Kontrolle im Eingangsbereich der Lokale gemacht. Sofort rückten mehrere Stellen an: die Gruppe Sofortmaßnahmen, das Bezirksamt, Polizei, Feuerwehr sowie die Feuerpolizei (MA 36) organisierten umgehend die fachgerechte Entsorgung der Gasflaschen.
Für Verantwortliche folgen Konsequenzen
„Aufgrund des hohen Risikopotenzials war ein sofortiges Einschreiten erforderlich und wird entsprechende Konsequenzen für die Verantwortlichen nach sich ziehen“, sagte Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.
Strikte Sicherheitsregeln in Lagerräumen
Fachleute weisen zudem darauf hin, dass Gasflaschen grundsätzlich nur kühl, trocken und gut belüftet – im Idealfall im Freien – gelagert werden dürfen. Wohnräume, Geschäfte oder Stiegenhäuser sind dafür streng verboten. Auch gelten in Lagerräumen strikte Sicherheitsregeln wie Zutrittsverbote und Rauchverbot.
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