Im unberührten Naturparadies von Frankenfels trotzen Feuersalamander dem Artensterben – doch anderswo Pilzbefall und Lebensraumverlust rücken auch ihnen näher, ein leises Drama, bei dem jede Sichtung zählt.
Wenn der Regen leise durch die Wälder zieht, wird der Höllgraben zur letzten Bühne für ein stilles Naturwunder: den Feuersalamander. Schwarz-gelb leuchtend, ein Relikt aus einer intakten Welt – und genau hier hat er überlebt, weil dieses Fleckchen Erde noch so unberührt ist. Kühler Laubwald, klare Quellbäche, kein Asphalt – während anderswo die Lebensräume schwinden, kriechen sie hier noch umher, die „Regenmandln“.
Doch selbst dieses Refugium ist bedroht. Alle Amphibienarten in NÖ sind gefährdet und streng geschützt, ein aggressiver Pilz setzt ihnen zusätzlich zu und kann ganze Bestände auslöschen. Jeder Fund zählt – besonders tote Tiere als Warnsignal. Der Naturschutzbund NÖ sammelt deshalb Meldungen, um die Ausbreitung im Blick zu behalten (www.naturbeobachtung.at).
Ökologischer Hoffnungsschimmer
Ein Hoffnungsschimmer kommt aus dem benachbarten Schwarzenbach: Graf Friedrich Hardegg hat eigene Biotope für die „feurigen“ Kriecher geschaffen – kleine Rückzugsorte, die zeigen, dass aktiver Naturschutz wirkt. Im Höllgraben aber entscheidet vor allem eines über die Zukunft: dass dieses Naturjuwel bleibt, wie es ist. Der ökologische Hoffnungsschimmer: Die Amphibien werden von engagierten Anrainern wohl behütet!
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