„Krone“-Interview

Jodie Foster geht auf Mörderjagd: „Perfekte Rolle“

Unterhaltung
20.04.2026 05:00

Die US-Schauspiel-Ikone Jodie Foster drehte ihren neuen Kinofilm „Paris Murder Mystery“ auf Französisch – die „Krone“ sprach mit ihrer Regisseurin Rebecca Zlotowski, die mit dem Krimi nach Cannes eingeladen wurde. Kinostart ist am 24. April.

Die aufstrebende französische Regisseurin Rebecca Zlotowski konnte ihr Glück kaum fassen, als Superstar Jodie Foster die Hauptrolle im Film „Paris Murder Mystery“ (ab Freitag im Kino) annahm: „Ich kann mir vorstellen, dass es in dieser Zeit mit dem Wunsch nach kulturellem Exil zu tun hatte. Es könnte auch sein, dass sie nach 60 Jahren im Geschäft etwas machen wollte, was sie schon ihr Leben lang tun wollte, sich aber nicht getraut hat, weil sie zu viel zu verlieren hatte. Vielleicht fand sie auch einfach mein Drehbuch toll“, lacht die Filmemacherin im „Krone“-Interview.

Sie habe ihr die Geschichte einer Psychiaterin, die nach dem mysteriösen Tod einer Patientin auf eigene Faust ermittelt, auf den Leib geschrieben: „Sie war perfekt für diese Amerikanerin, die nach Paris gezogen ist und merkt, dass sie dadurch ihren Geheimnissen nicht entfliehen kann.“ Foster hat den Film in französischer Sprache gedreht – eine Herausforderung auch für eine erfahrene Darstellerin wie sie.

Rebecca Zlotowski wurde mit ihrem Film nach Cannes geladen.
Rebecca Zlotowski wurde mit ihrem Film nach Cannes geladen.(Bild: Jérôme Prébois Les Films Velvet)

Zlotowski habe die Zusammenarbeit mit der Schauspiel-Ikone sehr genossen: „Ich dachte, sie würde sich viel mehr einmischen, schließlich ist sie selbst auch Filmemacherin. Aber das war überhaupt nicht der Fall. Stattdessen lobte sie das billige Catering-Essen am Set in den Himmel, als wäre sie zu Gast im Gourmet-Restaurant. Als Französin denkst du dir da einfach nur: die armen Amerikaner.“

Der Film feierte vergangenes Jahr Premiere am renommierten Festival in Cannes. Nicht das erste Mal für die erfolgreiche französische Filmemacherin, die sonst jedoch eher mit schwerer Kost auf diverse Filmfestivals eingeladen worden war. Es ist der erste Ausflug ins Krimi-Genre für sie: „Es gab mir die Möglichkeit, mit so vielen neuen filmischen Werkzeugen zu spielen. Und ganz ehrlich: Ich wollte einfach mal nur Spaß haben. Die Welt heutzutage wird ohnehin immer dunkler und dunkler. Es war einfach eine kindliche Freude, die mich da gepackt hat.“

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