Stellung erobert
Ukraine griff bereits 100-mal mit Kampfrobotern an
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 100 Angriffe mit Kampfrobotern gegen russische Ziele durchgeführt. Damit seien „systematische Kampfeinsätze“ möglich, die helfen, Verluste von Soldaten zu vermeiden.
„Insgesamt hat es mehr als 100 solche Einsätze gegeben“, hieß es am Mittwoch aus der ukrainischen NC-13-Einheit, die Teil der dritten ukrainischen Angriffsbrigade ist.
„Diese Einsätze umfassen das Ausschalten von feindlichen Soldaten sowie die Zerstörung von Schutzräumen, Kommandoposten und anderer feindlicher Infrastruktur“, hieß es weiter. „Das sind nicht mehr isolierte Vorfälle, sondern systematische Kampfeinsätze.“
Zum Einsatz kämen „Boden-Robotik-Kamikaze-Systeme“ und „mit Kampfmodulen ausgestattete Boden-Robotik-Systeme“. Roboter-Kampfsysteme könnten Infanterie-Einsätze ersetzen und damit ukrainische Verluste vermeiden.
Russische Stellung mit Robotern und Drohnen erobert
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte kürzlich gesagt, die Ukraine habe mit Kampfrobotern und Drohnen eine russische Stellung erobert. Die dritte ukrainische Angriffsbrigade erklärte am Mittwoch, dieser erste Einsatz dieser Art habe im Sommer 2025 stattgefunden.
Damals hätten vier ferngesteuerte Fahrzeuge mit jeweils 30 Kilogramm Sprengstoff eine russische Frontstellung angegriffen, nachdem Soldaten der ukrainischen Infanterie die Stellung zwei Mal erfolglos angegriffen hätten. Die russischen Soldaten hätten sich schließlich ergeben. „Das war der erste Roboterangriff auf feindliche Positionen der Welt, mit dem ohne Einsatz der Infanterie Gefangene gemacht wurden“, erklärte die Brigade.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.