Der Kulturbetrieb in St. Pölten setzt neben ökologischer Reinigung auch auf Energieeffizienz durch PV-Anlagen und ein ausgeklügeltes Altwasseraufbereitungssystem.
Auf einen Frühjahrsputz ganz ohne Chemiekeule setzt neben zahlreichen Haushalten im weiten Land auch das Festspielhaus St. Pölten. Der Kulturbetrieb mit mehr als 1000 Sitzplätzen setzt seit 2022 auf ökologische Reinigung und wurde dafür EMAS zertifiziert.
Laut Daniela Capano von der Energie- und Umweltagentur (eNu) werden viel mehr Putzmittel verwendet als notwendig. „Rund 20.000 Tonnen Reinigungsmittel jährlich entsprechen etwa 2,5 Litern pro Person.“ Ein Großteil lande im Abwasser. Problematisch sind Sprays wie Glasreiniger oder Möbelpflegemittel, da sie das Asthma-Risiko um bis zu 50 Prozent erhöhen.
„Wir arbeiten seit Jahren daran, den Spielbetrieb so nachhaltig wie möglich zu gestalten“, so Thomas Gludovatz, Geschäftsführer der NÖ Kulturszene.
Tipps für den Hausgebrauch
Bewährte Hausmittel wie Essig, Natron oder Gallseife sowie Mikrofasertücher verwenden und Schmutz sofort entfernen. Und vor allem weniger Putzmittel nehmen.
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