Reaktor glüht wieder

Kim macht deutlichen Schritt in Richtung Atombombe

Außenpolitik
15.04.2026 11:32
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Hinweise verdichten sich: Nordkorea treibt sein Atomprogramm offenbar weiter voran. Neue Einschätzungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) deuten auf eine „sehr deutliche Steigerung“ der Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen hin – ausgelöst durch eine „rasche Zunahme der Aktivitäten“ an einer zentralen Anlage des Landes.

IAEA-Chef Rafael Grossi erklärte am Mittwoch bei einem Besuch in Seoul, dass seine Organisation bei ihren regelmäßigen Beobachtungen eine verstärkte Aktivität am Atomreaktor Yongyon festgestellt habe. Diese Entwicklung deute darauf hin, dass Nordkorea seine Kapazitäten zur Produktion von Atomwaffen erheblich ausgebaut habe.

Experten: Schon dutzende nukleare Sprengköpfe
Experten gehen davon aus, dass Nordkorea bereits über dutzende nukleare Sprengköpfe verfügt. Das international weitgehend isolierte Land hatte im Jahr 2006 seinen ersten Atomtest durchgeführt und seither mehrfach betont, an seinem Atomarsenal festhalten zu wollen – trotz internationaler Sanktionen.

Die Führung in Pjöngjang argumentiert, Atomwaffen seien notwendig, um sich gegen eine angebliche militärische Bedrohung durch die USA und deren Verbündete wie Südkorea zu schützen.

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