Es ist eines der spektakulärsten Radprojekte Österreichs – und eines der teuersten: Der Radweg durch die Lieserschlucht verschlang bisher 23,4 Millionen Euro.
Massive technische Herausforderungen, Felssicherungen sowie strenge Naturschutzauflagen sorgten dafür, dass die Kosten für den Radweg durch die Lieserschlucht zwischen Spittal und Seeboden laut Landesrechnungshof von 3,6 auf 23,4 Millionen Euro gestiegen sind.
Auch heuer fließt ein Großteil des Radwegebudgets in Höhe von sechs Millionen Euro in die Lieserschlucht und Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig sagte kürzlich bei einer Pressekonferenz offen: „Mit dem Wissen von heute hätte man das Projekt damals wohl nicht beschlossen.“
„Eines der spannendsten Radprojekte“
Spittals Bürgermeister Gerhard Köfer sieht das Projekt weiterhin positiv und wichtig: „Das ist eines der spannendsten Radprojekte Österreichs und ein Lückenschluss zwischen dem Millstätter See, Spittal und dem Drauradweg.“
Der Stadtchef bedankt sich deshalb bei der Landespolitik und erinnert, dass er als damaliger Landesrat „die Kosten für Spittal und Seeboden gedeckelt hat.“ Ihr Anteil von rund 1,2 Millionen Euro bleibt trotz der Kostenexplosion gleich.
Gleichzeitig bittet Köfer die Anrainer für Geduld, denn wegen der Baustelle wird der gesamte Verkehr über den Fratres umgeleitet. Köfer: „Der Radweg, der 2028 eröffnet werden soll, bedeutet einen Quantensprung für den Radtourismus in Oberkärnten.“ Hannes Wallner
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