Das große Bangen beim TSV 1860 München hat ein Ende gefunden – allerdings kein gutes: Dem deutschen Traditionsklub, in der 3. Liga heuer auf Rang 8 gelandet, ist wegen eines nicht rechtzeitig erbrachten Liquiditätsnachweises die Lizenz entzogen worden, was den Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern nach sich zieht!
Bis heute, 17 Uhr, hatten die Münchner Zeit gehabt, um die vom DFB geforderten Lizenzunterlagen vorzulegen – und so gerade noch für ein Happy End zu sorgen. Doch diese Frist konnte man nicht einhalten, wie der Klub selber mitteilte.
„Ursächlich dafür ist eine nicht erfüllte Finanzierungszusage!“
„Ursächlich dafür ist eine nicht erfüllte Finanzierungszusage unseres Gesellschafters Hasan Ismaik und der mit ihm verbundenen Unternehmen“, verkündete der TSV 1860 München auf seiner Website.
„Diese Entwicklung ist besonders enttäuschend, da sowohl die Geschäftsführung als auch die Vertreter des Muttervereins auf die Einhaltung der getroffenen Zusage vertraut haben“, erklärte Gernot Mang, Präsident des Muttervereins TSV München von 1860 e. V..
Man habe sich vom Verein her immer kompromissbereit gezeigt, sich über satzungs- und verbandsrechtliche Vorgaben aber nicht hinwegsetzen können.
„Dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt!“
Geschäftsführer Manfred Paula ergänzte, dass er „bis zuletzt fest davon überzeugt“ gewesen sei, dass eine Lösung im Interesse der Profifußball-Gesellschaft gefunden werden könne.
„Dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt. Wir werden nun all unsere Energie darauf verwenden, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Saison in der Regionalliga Bayern aufzustellen.“
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