In der Vorarlberger Stadt Dornbirn sorgen derzeit einige Baumstämme für Ärger. Diese wurden auf einer Fläche abgelegt, die bisher als Parkplatz genutzt werden konnte. Die Fläche soll umgebaut werden, bisher sind die Bagger aber nicht angerollt.
Damit hat sich die Stadt Dornbirn nicht unbedingt Freunde gemacht: Auf dem Gelände des Kapuzinerklosters in der Dornbirner Marktstraße wurden nun lange Baumstämme abgelegt – just so, dass das Parken von Autos verunmöglicht wird, berichtet der ORF. Das ist auch der Zweck der etwas rustikalen Aktion.
Grund sind geplante Umbauarbeiten im Klostergarten. Dieser soll nämlich von einer Autoparkfläche zu einer echten Parkfläche mit Obstbäumen, Sträuchern und Blumen umgewandelt werden. Schon in den kommenden Wochen sollen die entsprechenden Arbeiten gestartet werden – daher auch das „Parkverbot“. Für viele Autofahrer ist diese Neuerung ein Ärgernis, war das Parken der Fahrzeuge im Garten des Klosters doch seit Jahren üblich. Nun müssen sich die Lenker eine neue Abstellfläche in der Nähe suchen.
Das Kloster hat schon in der Vergangenheit für Aufregung gesorgt. Die Stadt Dornbirn erwarb die Immobilie – und räumte den drei dort lebenden Patres ein quasi lebenslanges Wohnrecht ein. Das brachte die Neos auf die Barrikaden, die kritisierten, dass die Stadt bei dem Millionen-Deal dadurch mehr schlecht als recht ausgestiegen sei. Die Pinken wollten das Nutzungsrecht für die Patres nur bis 2030, damit die Stadt nachher voll über die Immobilie verfügen kann.
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