Nächster Einsatz für die Bergrettung am Untersberg: Ein Wanderer hatte sich am Sonntag beim Aufstieg verirrt und konnte im tiefen Schnee nicht mehr weiter.
Die Alarmierung ging um 14.22 Uhr bei der Bergrettung in Grödig ein. Ein deutscher Wanderer (42) war am Klingersteig Richtung Klingeralm (1526 Meter Seehöhe) aufgestiegen und kam auf dem nordseitigen Steig vom Weg ab: „Er konnte im teilweise hüfthohen Schnee nicht mehr weiter und alarmierte die Einsatzkräfte“, berichtet Ortsstellen- und Einsatzleiter Alexander Schweiger.
Die Bergretter stiegen zu dem Verirrten auf, „er war auf rund 1200 Metern nur leicht vom Steig abgekommen, aber er saß stark unterkühlt im Schnee.“ Nach einer Erstversorgung entschloss sich die Einsatzleitung zu einem Abtransport durch ein Rettungshubschrauber-Team von C14, „die Unterkühlung war doch wesentlich und ein Abtransport zu Fuß, mittels Gebirgstrage, hätte dann etwas zu lange gedauert.“
Alexander Schweiger verweist einmal mehr auf die derzeitige hochalpine Situation: „Wir haben in kürzester Zeit mehrere Einsätze auf teilweise noch gesperrten Aufstiegen am Untersberg abgewickelt. Obwohl im Tal frühlingshafte Temperaturen herrschen, liegt am Untersberg noch teilweise hüfthoch Schnee.
Zuletzt mussten mehrere schlecht ausgerüstete Urlauber vom Untersberg gerettet werden. Appell der Bergrettung: Touren immer gründlich zu planen, da die Zahl der Einsätze durch Erschöpfung, Verirren oder mangelnde Ausrüstung steigt. Schweiger: „Eine gute Vorbereitung ist essenziell, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit im Gelände zu gewährleisten.“
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