Nach der Pleite des Vereins Tageselternzentrum (TEZ) gibt es derzeit weniger Tageseltern im Bundesland Salzburg. Nicht alle werden diesen Beruf auch in Zukunft weiter ausüben, manche nehmen sich über den Sommer eine Auszeit. Unterdessen teilen sich die Träger den Markt neu auf.
Keiner ist wirklich für die Kinder da!“, regte sich bereits Ende April eine Mutter auf. Ein Vater erzählt, dass er zurzeit in der Nacht arbeitet und am Tag seine Tochter selbst betreuen muss. Seine Tagesmutter arbeitet nach der Pleite des Tageselternzentrums (TEZ) vorerst nicht mehr.
Vorbei war es mit dem Pleite-Verein offiziell am 31. Mai. Jetzt teilen sich andere Anbieter den Markt auf. Im Krankenhaus Schwarzach und im Tauernklinikum hat das Salzburger Hilfswerk übernommen. Im Betriebskindergarten der Salzburg AG und bei einer Raiffeisen-Einrichtung ist die neue, gemeinnützige GmbH BeKi (Betriebliche Kinderbetreuung) am Zug. Auch Anbieter Koko übernimmt einen Standort.
Wenig hilfreich ist das allerdings für Familien, die ihre Kinder direkt bei Tagesmüttern untergebracht haben. „Unsere macht jetzt drei Monate Auszeit“, sagt Hans Farkas. „Wie es bis dahin mit meiner Tochter weitergehen soll, weiß ich aber noch nicht.“
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