Zahlreiche Erfolgsgeschichten hat die „Lerntafel“ hervorgebracht: Junge und auch Erwachsene konnten durch das Engagement Freiwilliger große Erfolge verbuchen. Die Hiobsbotschaft: Die Zeit läuft, denn bald ist Schluss mit dem Hollabrunner Verein!
Dmytro war in der Ukraine in einer stablilen, privaten und beruflichen Situation – dann brach der Krieg aus. Drei Jahre später hat er einen fixen Beruf als Gärtner in Niederösterreich. Ihn, andere Erwachsene und Kinder unterstützte das Team der „Lerntafel“ durch eine familiäre Atmosphäre nicht nur sprachlich, sondern auch emotional. Nun steht die Einrichtung vor dem Ende: Förderungen, die im Rahmen von Covid geschaffen worden waren, laufen demnächst aus!
Zu Beginn der Ukraine-Krise gab es große Beteiligung
Die Top-Leistung vieler der 45 Freiwilligen fanden in der ersten Phase der Ukraine-Krise statt: Sieben Kurse in fünf Orten mussten damals parallel organisiert werden. Während der Pandemie konnte man fünf Angestellte finanziell einbinden, der Rest war freiwillig und ermöglichte ein breites Angebot.
Nach Förderungskürzung läuft diese nun gänzlich aus
Der herbe Rückschlag kam 2024: Die Förderung wurde auf ein Drittel gekürzt. Die Folge: „Wir mussten auf zwei Angestellte reduzieren – bei laufendem Betrieb“, berichtet Obmann Josef Widl. Mit Ende des Schuljahres müssen die Räumlichkeiten nun aufgegeben werden, da leider schon alleine für die Miete die Zuwendungen regionaler Firmen nicht ausreichen.
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