Er ist seit fünf Tagen offiziell Landeshauptmann des südlichsten Bundeslandes: SPÖ-Landesparteichef Daniel Fellner über Kärntens „geilen Inhalt“, die Kraft positiver Stimmung, warum die Windkraft-Diskussion „kleinkariert“ ist und was wir vom iPhone lernen können.
„Krone“: Ihr Vorgänger Peter Kaiser hat gesagt, er wollte nie Landeshauptmann werden. Sie schon?
LH Daniel Fellner: Ich wollte Bürgermeister von St. Andrä werden. Es war sicher nicht so wie bei Alfred Gusenbauer, der schon im Sandkasten Bundeskanzler werden wollte – ich wollte immer Astronaut werden, aber das hat nicht geklappt (lacht). Für mich war es wirklich überraschend, als Peter mich gefragt hat, ob ich in die Regierung kommen will. Da hat es mir wirklich den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich habe um Bedenkzeit gebeten, dann war es eine Gemeinschaftsentscheidung mit meiner Frau. Dann war ich in der Regierung und im Laufe der Jahre habe ich angefangen, mich mit dem Landeshauptmann-Amt auseinanderzusetzen.
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