Bei Sky hat sich Bayerns ehemaliger CEO zur Kündigung von Trainer Julian Nagelsmann im Jahr 2023 geäußert. „Führung bedeutet auch, Entscheidungen zu treffen, mit denen man sich nicht immer beliebt macht“, so der 56-Jährige.
Knapp zwei Jahre war Nagelsmann Trainer beim deutschen Rekordmeister, als er im März 2023 während eines Skiurlaubs von seiner Kündigung erfuhr. Wieso sich die Klubführung damals entschied, fortan ohne den gebürtigen Bayern weiterzumachen? „Als Verantwortlicher machst du das ja nicht abhängig von zwei, drei Ergebnissen, sondern bewertest ständig die Situation. Wenn man irgendwann das Gefühl hat, dass die Dinge sich nicht mehr so entwickeln, wie du das gerne hättest, dann musst du irgendwann eine Entscheidung treffen“, erklärte Kahn nun.
Nur wenige Wochen später musste schließlich auch Kahn selbst seine Koffer packen. Zu seiner Entscheidung steht der ehemalige Bayern-Keeper nach wie vor, auch in der Nationalmannschaft hält der „Titan“ Nagelsmann nicht für die beste Lösung.
System statt Mentalität
„Er kommt nicht so stark über Mentalität, er kommt sehr stark über das System, über klare Rollenverteilung. Das ist auch kein Leistungsprinzip. Bei ihm spielen die richtigen Spieler, nicht die besten Spieler. Das ist sein Ansatz. Vorher alles in Schutt und Asche zu legen, davon bin ich kein großer Fan. Eine WM wird nicht so sehr über System entschieden, sondern über Mentalität und einen gewissen Geist in der Mannschaft“, so Kahn.
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