Drama auf den Bahamas
Mysteriöser Todessturz: Ehekrise oder Unfall?
Tod im Paradies: Als ein Ehepaar aus den USA auf einem kleinen Boot vor den Bahamas unterwegs war, ging die 55-jährige Frau plötzlich von Bord. Während ihr Partner von einem Unfall spricht, belastet ihn eine Tochter der Verstorbenen schwer.
Nach Angaben des Ehemannes soll die Frau am örtlichen Samstagabend bei starkem Wind und bewegter See versehentlich vom Boot gefallen sein. Sie sei im Meer getrieben und habe den Schlüssel des Motors bei sich getragen. Deshalb habe er bis zum Ufer paddeln müssen. Erst Stunden später meldete er seine Frau als vermisst. Neben den Rettungsteams von den Bahamas war an der inzwischen eingestellten Suchaktion die US-Küstenwache beteiligt, wie Medien berichteten.
Vorgeschichte von häuslicher Gewalt
In einem Fernsehinterview sagte eine Tochter der Frau, ihr scheine es unwahrscheinlich, dass ihre Mutter einfach so über Bord gegangen sei. Dem Paar soll demnach eine Vorgeschichte von häuslicher Gewalt vorliegen. Der Mann habe die vermisste Frau etwa schon einmal am Hals gewürgt und gedroht, sie über Bord zu werfen, erzählte die Tochter dem US-Sender Fox News. Die Aussagen der Tochter wies der Anwalt zurück.
Der 59-Jährige werde im Rahmen der Ermittlungen von der Polizei verhört, teilte die Royal Bahamas Police Force mit. Die Polizei identifizierte den festgenommenen Mann zwar nicht namentlich. Unter Berufung auf die Behörden berichteten Medien jedoch, dass es sich um den Ehemann handele. In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Erklärung seines Anwalts, Terrel A. Butler, hieß es, der Mann kooperiere mit den zuständigen Behörden bei den Ermittlungen und weise jegliches Fehlverhalten zurück.










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