Der Jubel um Lilli Tagger wird immer lauter und lauter! Österreichs Tennis-Shootingstar besiegte in Linz auch die Nr. 21 der Welt, Ludmilla Samsonova – 6:2, 7:6 (11). Wobei die sympathische 18-Jährige nach dem ersten Satz selbst bei der durchs Design Center rollenden „Welle“ mitmachte. Und nach dem Match noch für Lacher sorgte...
Was für ein tolles Tennis-Match! Was für ein Nervenkitzel! Und was für ein Jubel! „Ich bin seit 35 Jahren hier dabei – so etwas hab’ ich noch nie erlebt“, strahlte Barbara Schett, während Shootingstar Lilli Tagger vorm Sieger-Interview mit Standing Ovations gefeiert wurde.
Die 18-Jährige setzte im Achtelfinale einen weiteren Meilenstein:
Acht (!) Satzbälle abgewehrt
Tagger servierte gegen die formschwache Nr. 21 der Welt, Ludmilla Samsonowa, von Beginn an sensationell, peitschte der Russin die einhändigen Rückhand-Winner um die Ohren, gewann Satz 1 gegen die fehlerhafte Gegnerin ganz klar mit 6:2. Im zweiten konnte sie aber bei 5:4 nicht ausservieren, wehrte dann bei 5:6 vier (!) Satzbälle ab, später vier weitere im Tiebreak – gewann diesen nach drei vergebenen Matchbällen mit 13:11. Damit ging das Duell mit 6:2, 7:6 an die Tirolerin, kassierte Samsonowa ihre sechste Niederlage in Folge.
Ticket für French-Open-Hauptbewerb ist fix
„Es ist um viel gegangen, darum war ich am Ende auch nervös“, so Österreichs neue Nr. 2, die nach dem Krimi im 2. Satz für Lacher sorgte, als sie sagte: „Die Tickets müssen sich ja auszahlen!“ Auch für Lilli zahlt sich‘s aus – ihr ist nun auch das Hauptfeld-Ticket für die French Open sicher.
„Ich bekomm‘ hier jedes Mal Gänsehaut“
„Ich bekomm’ hier jedes Mal hier Gänsehaut“, so Tagger, deren Leistung die Fans von den Sitzen im wahrsten Sinne des Wortes von den Sitzen riss: Nach Satz 1 rannte sogar die Welle durchs Design Center. Und was tat die 18-Jährige? Sie lächelte – und machte selbst mit! Und sagte dann später: „Klar muss ich da mitmachen, das erlebt man ja nicht jeden Tag.“ Wie wahr!
Nun Österreicherinnen-Duell gegen Potapova
Und am Freitag gibt’s nun sogar das rot-weiß-rote Duell gegen Anastasia Potapova, die die deutsche Qualifikantin Korpatsch 6:2, 6:1 abservierte. Damit steht auch bereits fest: Bei der 35. Auflage des Upper Austria Ladies wird eine Österreicherin fix im Halbfinale stehen!
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