Manipulierte QR-Codes auf Parkautomaten sorgen aktuell in Linz für Aufsehen: Unbekannte kleben gefälschte Codes über die offiziellen und leiten Zahlungen auf betrügerische Konten um. Die Stadt reagiert mit verstärkten Kontrollen und warnt vor der neuen „Quishing“-Masche. Worauf Autofahrer jetzt achten sollten – und wie die Täter vorgehen.
In Linz sind in den vergangenen Tagen gefälschte QR-Codes auf Parkscheinautomaten aufgetaucht. Unbekannte haben die Aufkleber über die offiziellen Codes geklebt, um Zahlungen von Autofahrern auf betrügerische Konten umzuleiten. Die Methode, bekannt als „Quishing“, ist eine Form des Phishings mittels QR-Code und war zuvor bereits in anderen österreichischen Städten im Umlauf.
„Das werden wir nicht einfach hinnehmen“
„Wer QR-Codes auf Parkautomaten manipuliert, greift ganz bewusst in den Alltag der Menschen ein und versucht, aus einem digitalen Service ein kriminelles Geschäftsmodell zu machen. Solche betrügerischen und strafbaren Handlungen werden wir in Linz nicht einfach hinnehmen: Wir reagieren rasch, sichern die betroffenen Standorte ab, entfernen die falschen QR-Codes, sichern Beweise und setzen gleichzeitig auf Aufklärung und Sensibilisierung, damit sich die Linzer vor solchen kriminellen Machenschaften schützen können“, betont SP-Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber.
Codes genau prüfen
Autofahrer sollten QR-Codes vor dem Scannen genau prüfen. Offizielle Codes sind eindeutig gekennzeichnet und weiterhin Teil des digitalen Parksystems.
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