Proteste gegen Preise
Lkw und Traktoren blockieren Raffinerien in Irland
In Irland ist am Donnerstag bereits zum dritten Mal in Folge gegen die hohen Kraftstoffpreise protestiert worden. Lkw und Traktoren blockierten unter anderem Straßen und Treibstofflager, darunter die wichtige Raffinerie Whitegate in Cork.
Die Proteste begannen am Dienstag mit unterschiedlichen, aber koordinierten Aktionen. Darunter waren beispielsweise Autokorsos auf Autobahnen und Blockaden von wichtigen Straßen wie der O‘Connell Street in Dublin. Zudem kommt es am Hafen von Galway immer wieder von Blockaden. Hinter den Aktionen stehen Vertreterinnen und Vertreter aus der Spedition und der Landwirtschaft.
Sie sorgen vor allem mit der Blockade der Raffinerie Whitegate für Aufsehen, über die ein Drittel der Kraftstoffversorgung Irlands gedeckt wird. Aufgrund der Blockade warnt die Industrie vor Engpässen bei Tankstellen. Regierungschef Micheál Martin sprach am Mittwoch von einem „Akt nationaler Sabotage“. Irische Medien berichteten, dass bereits die Armee eingesetzt werde, um große Fahrzeuge zu entfernen.
Hier sehen Sie Aufnahmen von dem Protest:
Die Regierung hatte vor zwei Wochen Maßnahmen verabschiedet, um die Spritpreise zu senken. Die erzielten Preissenkungen waren jedoch größtenteils obsolet. „Diese Leute werden nicht einfach aufgeben“, sagte ein Sprecher der Proteste und forderte ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik.








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