

Am Mittwoch kam es zu einem großen Feuerwehreinsatz am LKH Graz II, Standort Süd: Eine Patientin hat in ihrem Zimmer Feuer gelegt. Zwölf Personen mussten auf Rauchgasvergiftungen untersucht werden. Die Ermittlungen laufen.
Kurz nach 12 Uhr Mittag wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch in Graz in das LKH II, Standort Süd, gerufen. Eine 21-jährige Patientin des Zentrums für Suchtmedizin legte in einem Krankenzimmer einen Brand, wie die Polizei der „Krone“ bestätigt. Die Frau wurde dabei laut Polizei-Pressesprecher Fritz Grundnig sehr schwer verletzt, sie erlitt Verbrennungen unbestimmten Grades. Die Dame wird auf der Uniklinik behandelt.
12 Personen auf Rauchgasvergiftung untersucht
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. „Weitere Patienten und Patientinnen des berührten Stationsbereiches wurden mit Unterstützung der Betriebsfeuerwehr und der Berufsfeuerwehr in Sicherheit gebracht“, heißt es seitens des LKH Graz II zur „Krone“. Neun Mitarbeitende und drei Patienten wurden hinsichtlich einer möglichen Rauchgasvergiftung versorgt, heißt es weiter. Das Rote Kreuz stand mit 39 Kräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz.


Vorbereitung auf Wiederinbetriebnahme
Am Nachmittag wurden Patientenströme umgeleitet und Maßnahmen zur raschen Wiederinbetriebnahme der Station eingeleitet. „Das Direktorium bedankt sich bei den ersthelfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Einsatzkräften und dem reibungslosen Zusammenspiel“, so das LKH Graz II.
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