Urlaubsinsel Capri
Wer Touristen mit Angeboten belästigt, muss zahlen
Wer kenn das nicht? Endlich dem Alltagsstress entflohen, wird man an jeder Ecke regelrecht zu diversen Bootstouren oder Restaurantbesuchen gedrängt. Den Italienern reicht es jetzt jedenfalls.
Künftig drohen empfindliche Geldstrafen für Personen, die Feriengäste aufdringlich ansprechen und ihnen ungefragt Dienstleistungen oder Angebote unterbreiten. Mit der Maßnahme sollen insbesondere Händler abgeschreckt werden, die Passanten zum Konsum von Speisen und Getränken in ihre Lokale drängen. Aber auch Anbieter touristischer Dienstleistungen wie Inselrundfahrten oder Führungen sind betroffen. Bei Verstößen werden Summen zwischen 25 und 500 Euro fällig.
Gemeinde will negative Auswirkungen des Massentourismus bekämpfen
Die Regelung geht auf einen Beschluss des Gemeinderats unter Vorsitz von Bürgermeister Paolo Falco zurück und ist seit Mittwoch in Kraft. In der Begründung verweist die Gemeinde auf die negativen Auswirkungen des Massentourismus. Ziel sei es, die Aufenthaltsqualität für Besucher zu verbessern. Unter anderem ist auch das Verteilen von Prospekten, Flyern oder Visitenkarten im öffentlichen Raum untersagt.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.