Bei frühlingshaftem Wetter in Tirol nutzten viele Reisende und Ausflügler das verlängerte Osterwochenende. Unfälle blieben wie erwartet nicht aus und insgesamt wurden 40 Personen verletzt. Es gibt auch einen sehr positiven Aspekt.
Am Osterwochenende ereigneten sich in Tirol insgesamt 34 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, bei denen insgesamt 40 Personen verletzt wurden (Innsbruck-Stadt 16, Kufstein 7, Innsbruck-Land 4, Imst 4, Schwaz 2 und Landeck 1). In der Zeit zwischen Karfreitag und Ostermontag kam es heuer auf Tirols Straßen zu keinem tödlichen Verkehrsunfall.
Der österreichweite Vergleich
Am Osterwochenende ereigneten sich in Österreich insgesamt 337 Verkehrsunfälle mit Personenschaden (2025: 373 Unfälle). Dabei wurden 382 Personen verletzt (2025: 450 Verletzte) und vier Personen getötet (2025: drei Todesopfer). Hauptursachen waren einmal mehr nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Unachtsamkeit, Vorrangverletzungen und Auffahren.
Appell des obersten Verkehrspolizisten
„Oberstes Ziel der verstärkten Polizeikontrollen ist eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmenden zu erzielen. Das Um und Auf bleibt jedoch die Eigenverantwortung und das Gefahrenbewusstsein jedes und jeder Einzelnen“, sagt Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Tiroler Polizei.
Das Um und Auf bleibt die Eigenverantwortung und das Gefahrenbewusstsein jedes und jeder Einzelnen.
Enrico Leitgeb, Leiter der Polizei-Verkehrsabteilung
Mehr Schnellfahrer als im Vorjahr
Die Tiroler Polizei war über die Feiertage mit verstärkten Kräften im Einsatz. Dabei wurden insgesamt 5633 Geschwindigkeitsdelikte (2025: 5423) festgestellt. Es wurden weiters 51 Alkohol-Lenker und 17 Drogen-Lenker aus dem Verkehr gezogen (zum Vergleich Ostern 2025: 34 Alkohol-Fälle und 12 Drogen-Aufgriffe). 55 Fahrzeuglenkern musste der Führerschein am Osterwochenende in Tirol vorläufig abgenommen werden.
172 km/ auf Bundesstraße im Außerfern
Im Rahmen eines landesweiten Geschwindigkeitsschwerpunktes mussten mehreren Fahrzeuglenkenden der Führerschein wegen massiver Geschwindigkeitsübertretungen abgenommen werden. Negativer Höhepunkt: Auf der B179 Fernpassstraße im Gemeindegebiet von Pflach überschritt ein 21-jähriger einheimischer Pkw-Lenker die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 72 km/h. Das Auto wurde vorläufig von der Polizei beschlagnahmt und der Führerschein wurde dem Lenker vorläufig abgenommen.
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