Über dem Atlantik

Stinkbombe im Flieger! Influencer sorgt für Eklat

Ausland
03.04.2026 13:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein südamerikanischer Influencer hat auf einem Flug von Koumbien nach Spanien für einen Eklat gesorgt. Der 31-Jährige soll im Flugzeug eine Stinkbombe gezündet haben. Die Fluggesellschaft zog jetzt Konsequenzen, der Influencer wehrt sich.

Der kolumbianische Influencer Yeferson Cossio hat an Bord eines Avianca-Fluges von der kolumbianischen Haupstadt Bogotá nach Madrid in Spanien für einen Zwischenfall gesorgt. Während des Flugs soll er eine Stinkbombe in der Kabine gezündet haben, berichtet das Nachrichtenportal aeroTELEGRAPH unter Berufung auf die kolumbianische Zeitung „El Colombiano“

Der üble Geruch verbreitete sich rasch in der Boeing 787, was für Unruhe unter den Passagieren sorgte, einige der Fluggäste klagten über Unwohlsein. Die Besatzung suchte alarmiert nach der Quelle des Gestanks. 

Yeferson Cossio hat in den sozialen Medien eine große Reichweite:

Unbekannte chemische Gerüche an Bord gelten als Alarmsignal, da sie auf technische Defekte oder Gesundheitsgefahren hindeuten können. Besonders brisant: Die Stinkbombe wurde aktiviert, als das Flugzeug gerade über den Atlantik flog – das heißt, eine Notlandung wäre schwierig gewesen. 

Cossio, der für kontroverse Videos in den sozialen Medien bekannt ist, soll die Aktion gefilmt und danach online verbreitet haben, berichtet die „Bild“-Zeitung, die die kolumbianische „El Tiempo“ zitiert.

Airline streicht Rückflug
Die Fluggesellschaft Avianca verurteilte den Vorfall scharf. In einer Stellungnahme warf Airline dem Influencer vor, sich nicht an die Sicherheitsvorschriftengehalten zu haben und strich Cossio seinen Rückflug. Avianca will auch rechtliche Schritte einleiten.

Influencer wehrt sich
Cossio selbst bestritt, dass es sich um einen geplanten Streich für seine Social-Media-Kanäle gehandelt habe. Das Gerät habe sich versehentlich im Handgepäck aktiviert, erklärte er. Er betonte, es sei keine Gefahr davon ausgegangen und der Effekt habe nur drei Minuten angehalten. Der Geruch sei durch die Kabinenlüftung rasch wieder neutralisiert worden, so der Influencer.

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