Ein Waffennarr sondergleichen dürfte ein Linzer sein: Der 66-Jährige bekam von der Polizei „Besuch“, weil er auf seinem Grundstück mit seinen minderjährigen Söhnen herumgeballert und so Nachbarn und Passanten gefährdet haben soll. Die Gesetzeshüter nahmen ihm 19 Schusswaffen, rund 1000 Patronen, Waffenbesitzkarte und europäischen Feuerwaffenpass ab.
Ein 66-jähriger Linzer ist verdächtig, auf seinem nicht eingezäunten Grundstück Schießübungen durchgeführt zu haben. Durch das Schießen auf Zielscheiben an unterschiedlichen Orten seien demnach nicht nur die Nachbarschaft, sondern auch Straßenverkehrsteilnehmer auf der öffentlichen Straße, sowie Wanderer gefährdet gewesen. Außerdem habe der Mann die Waffen auch seinen beiden minderjährigen Söhnen überlassen, sodass auch diese die Schießübungen durchführen konnten.
Behördliches Waffenverbot verhängt
Aus diesem Grund wurde gegen den 66-Jährigen ein behördliches Waffenverbot verhängt. Am Donnerstagmorgen wurden ihm 19 Schusswaffen unterschiedlicher Kategorien, rund 1000 Patronen, seine Waffenbesitzkarte und der europäische Feuerwaffenpass abgenommen. Bei der Abnahme der Waffen stellten die Polizisten zudem fest, dass die Schusswaffen nicht sicher verwahrt waren. Die Schlüssel für die jeweiligen Waffenkästen waren frei zugänglich aufbewahrt.
Eine Person unmittelbar gefährdet
Während einer Schießübung wurde eine Person unmittelbar gefährdet, da sich diese währenddessen direkt hinter dem Erdhaufen, welcher einen rudimentären Kugelfang darstellen sollte, aufhielt. Der Waffennarr wird bei der Staatsanwaltschaft Linz wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit zur Anzeige gebracht.
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