International fangen Kerosin-Engpässe wegen des Iran-Kriegs an, sich zu häufen. Der Flugverkehr in Salzburg bleibt davon vorerst verschont – dank großer, unterirdischer Treibstoffreserven von rund einer Million Liter.
Während US-Präsident Donald Trump weitere Angriffe auf den Iran androhte, leeren sich die Treibstofflager von Flughäfen in aller Welt zusehends. Allen voran aus Asien will die deutsche Fluglinie Lufthansa Maschinen aufgrund der dadurch steigenden Kerosinpreise abziehen. Zu unwirtschaftlich sei der Betrieb, so berichten es Fachmagazine.
Am Salzburger Flughafen gibt es derzeit noch Entwarnung. Der Betrieb sei bis auf Weiteres gesichert, so der Flughafen gegenüber der „Krone“. Der Airport betont jedoch auch, dass die Treibstoff-Beschaffung, Lagerung sowie die Betankung der Flieger nicht beim Flughafen selbst, sondern bei der Fremdfirma „Salzburger Fuelling GmbH“ liege. Diese wiederum gehört zur „AFS Aviation Fuel Services“.
Das deutsche Unternehmen beliefert neben den österreichischen Flughäfen Salzburg, Wien und Linz auch deutsche Flughäfen. Darunter die Mega-Drehkreuze Frankfurt, München und Berlin. „Wir betanken im Schnitt ein Flugzeug pro Minute“, kann man den Referenzen der Firma auf deren Website entnehmen. Weniger auskunftsfreudig zeigt sich das Unternehmen auf die Anfragen der „Krone“ bezüglich des derzeitigen Füllstands der Tanklager am Salzburger Flughafen.
Keine Auskunft über genauen Füllstand der Tanklager
Knapp unter einer Million Liter Fassungsvermögen haben die unterirdischen Vorrichtungen maximal. Mehrere Treibstoffarten, darunter auch Kerosin, sind darin gespeichert. Zu wie viel Prozent die Mega-Tanks derzeit gefüllt sind, darüber gibt es seitens der AFS keine Auskunft.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.