450-Minuten-Torsperre

Salzburgs Frauen kämpfen in Wien gegen Fluch

Für die Bundesliga-Frauen des FC Red Bull Salzburg geht es am Samstag erneut in die Bundeshauptstadt. Die Mannschaft von Cheftrainer Dusan Pavlovic trifft dabei im Meister-Play-off auf Austria Wien. Gegen die Veilchen haben die Salzburgerinnen noch eine Rechnung offen. 

Austria Wien? Da war doch was: Erst vergangene Woche verloren die Frauen des FC Red Bull Salzburg im Cup-Finale gegen Austria Wien knapp mit 0:1. Der erste Titel der noch jungen Vereinsgeschichte war somit dahin. Am Samstag hat das Team von Trainer Dusan Pavlovic die Chance auf eine Revanche in der Bundeshauptstadt. „Ich glaube schon, dass die Mädls darauf pochen“, sagte der 40-Jährige, der mit seinem Team im Meister-Play-off der Bundesliga noch sieg- und torlos ist. 

Red Bull Salzburg schon 450 Minuten torlos
Die Torsperre ist derzeit generell das Manko der Salzburgerinnen. Bereits 450 Minuten (Fünf Spiele) am Stück konnte man zuletzt keinen eigenen Treffer erzielen. „Man darf nicht vergessen, dass wir gegen die besten Teams der Liga spielen“, beruhigte Pavlovic.

Auch für Torjägerin Emelie Kobler ist die Nuller-Ausbeute kein Grund zur Sorge. „Ich denke nicht, dass wir ein großes Abschlussproblem haben. In der Meistergruppe haben wir halt aber auch wesentlich weniger Chancen“, sagte die 23-Jährige, die mit sieben erzielten Toren Salzburgs Torjägerin Nummer eins ist, der „Krone“. 

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Wir werden wieder alles geben und ich bin sicher, dass das mit dem Toreschießen dann auch wieder klappen wird

Emelie KOBLER, FC Red Bull Salzburg

Vielmehr blickt sie positiv in Richtung Durchbruch vor dem Kasten. „Wir werden wieder alles geben und ich bin sicher, dass das mit dem Toreschießen dann auch wieder klappen wird“, ist Kobler zuversichtlich und will das Team gewohnt pushen. „Ich sehe mich schon eher als antreiberin in der Mannschaft. Mit 23 Jahren bin ich schon eine der älteren Spielerinnen und versuche den Jüngeren zu helfen“, sieht sie sich selbst als Führungsspielerin.

Rapid gastiert im Pinzgau
Auch eine Etage tiefer wird am Pfingstwochenende fleißig gekickt. Die beiden abstiegsbedrohten Salzburger Mannschaften treten dabei daheim an. Saalfelden hat die Kickerinnen des SK Rapid zu Gast. Geretsberg/Bürmoos buhlt am Sonntag gegen den Wiener Sportclub um einen Sieg. 

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