Neue Abwehrsysteme als Aufrüstung vom Boden aus für unseren Luftraum. Das Verteidigungsministerium plant umfangreiche Investitionen in neue Raketen-, Drohnen- und Fliegerabwehrsysteme. Eine „baldige Entscheidung“ steht laut Ministerium bevor.
Fast 80 Prozent der Landsleute zweifeln am Schutz Österreichs, wie eine Umfrage des Gallup-Instituts – die „Krone“ berichtete – ergab. Im Verteidigungsministerium geht man gewissermaßen in die Gegenoffensive und kündigt eine Stärkung der Luftabwehr an.
Während die Debatte um den Luftraumschutz hierzulande häufig nur um neue Jets kreist, will das Heer um 1,8 Milliarden Euro in die bodengebundene Luftabwehr investieren. So wird seitens des Ministeriums eine „baldige Entscheidung zur Beschaffung moderner Mittelstrecken- und Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme“ in Aussicht gestellt.
„Schnelles Reagieren“ möglich
Parallel dazu wolle man auch bei der Überwachung des Luftraums sowie bei der Drohnen- und Fliegerabwehr auf modernere Systeme setzen. „Unsere bodengebundenen Luftabwehrsysteme schützen unser Land vor Bedrohungen aus der Luft und ermöglichen ein schnelles Reagieren auf jede Gefahr. Mit gezielten Investitionen bauen wir die Luftabwehr konsequent weiter aus“, erklärt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
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