WHO alarmiert
Rasche Ausbreitung: Sorge wegen Ebola wächst
Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt sich zunehmend besorgt wegen der raschen Ausbreitung der Ebola-Infektionen im Nordosten Kongos. Die Zahl der Infizierten und Toten steigt stetig.
Seit Beginn des neuen Ausbruchs gebe es mindestens 500 Verdachtsfälle und 130 mutmaßliche Todesfälle, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf. Hinzu kämen 30 bestätigte Infektionen in der Provinz Ituri und eine bestätigte Erkrankung sowie einen Todesfall in der ugandischen Hauptstadt Kampala.
Ruanda schloss bereits seine Grenzen zum Kongo, um ein Übergreifen des Virus zu verhindern.
Gesundheitliche Notlage ausgerufen
Die WHO hatte wegen der Ausbreitung des Virus, für dessen aktuelle Bundibugyo-Variante es keine zugelassenen Impfstoffe gibt, bereits eine gesundheitliche Notlage ausgerufen. Am Dienstag soll eine Expertengruppe unter Leitung der WHO über mögliche Impfstoffe beraten. Auf der Agenda steht unter anderem das vom US-Pharmakonzern Merck hergestellte Vakzin Ervebo. Dieses ist eigentlich für die Zaire-Variante zugelassen, hat jedoch in Tierversuchen eine gewisse Schutzwirkung gegen den Bundibugyo-Erreger gezeigt.
Ebola ist eine seltene und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Die Sterblichkeitsrate liegt bei bis zu 40 Prozent.
USA fliegt Erkrankte nach Deutschland
Ein infizierter Missionar aus den USA soll zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen werden. Auch sechs weitere Personen, die dem Virus ausgesetzt waren, werden laut US-Gesundheitsbehörde CDC dorthin transportiert.









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